Sherlock – Season 1 (BBC) unter der awesomatik-Lupe
Ich weiß nicht wieso der Super Jeopardycomputer ausgerechnet Watson genannt wurde. Ich vermute, weil er nicht ganz so intelligent ist wie seine menschlichen Partner (die quasi die Sherlocks sind). Jedenfalls fiel mir dabei die wunderbare neue BBC – Serie “Sherlock” ein, die Sir Arthur Conan Doyle’s Meisterdetektiv samt Kollegen Watson und Erzfeind Moriati ins London unserer Zeit versetzt.
Bisher gibt es drei einstündige Folgen, die ich euch hiermit verschreiben möchte. Erstklassige Fernsehunterhaltung mit Wortwitz, Charme, athmosphärischen Drehorten und sogar Sexappeal. Dabei schafft es die Serie innovativ zu sein ohne den Geist der Buchvorlage aufzugeben (im Gegensatz zum miserablen Guy Ritchie Film). So hat der neue Holmes (wunderbar gespielt von Benedict Cumberbatch) seine Pfeife gegen ein Nikotin-Pflaster eingetauscht und scheut sich nicht davor mit dem Afghanistan-Veteranen Watson (Martin Freeman) via SMS zu kommunizieren.
Wie in der literarischen Vorlage, weiß Sherlock auch hier mit seiner “Art of Deduction” zu verblüffen. Ein Blick reicht aus, um die Lebensumstände seiner Mitmenschen zu analysieren. Das habe ich letztens auch mal in der S-Bahn versucht. Erstaunlich wieviel man über einen Menschen erfahren kann, wenn man genau hinschaut.
“The game, Mrs Hudson, is on!”





3 Antworten zu “Elementary my dear Watson!”