Bigflo & Oli In Frankreich wächst gerade eine sehr junge und talentierte Hip-Hop Generation heran, wie ich hier berichtete. Dazu gehören auch Bigflo & Oli, die zwar junges Gemüse sind, sich aber musikalisch an den goldenen Rap-90ern orientieren. Unglaubliche Skills – So jung und schon so gut!
“Früher war Rap besser? Früher war ich noch nicht geboren!”
Um diesen Klassiker zu vermeiden, verbringe ich Silvester dieses Jahr in trauter Zweisamkeit mit meiner Freundin und 2 Schinken Polenböller.
In ein paar Tagen bin ich wieder da, also schießt mir bitte keine Raketen ins Wohnzimmer und bleibt nicht sternhagelvoll auf meiner Türmatte liegen. Danke. Für 2013 sind mir die besten Wünsche gerade gut genug für euch! Feiert schön, bleibt gesund und vergesst nicht das neue Leben ausreichend zu genießen. Denn wie sagt mein Homie so schön?
What’s a good life, if your ass ain’t livin’ it?
Also hoch die Champagnertassen, Glitter auf die Visage und raus auf die Piste! Langeweile is soo 2012…
Eine der größten Jazz-Legenden aller Zeiten ist gestern im Alter von 91 Jahren von uns gegangen. Da mein Vater ein großer Jazz Fan ist, bin ich trotz meiner Vorliebe für Rock und HipHop, frühzeitig an die melodischen Klänge von Künstlern wie Jimmy Smith, Charlie Parker, Miles Davis und Dave Brubeck herangeführt worden.
Genützt hat es nix.
Ich bin musikalisch absolut untalentiert, was mich nicht davon abgehalten hat, in jugendlichen Jahren in einer Band zu spielen.
Wer in Berlin aufgewachsen ist, der hat von den Incorruptible Grasshoppers bestimmt (noch nie) etwas gehört. Dort habe ich in zweiter Reihe den E-Bass malträtiert. Wir haben immerhin nur eigene (Rock-)Songs gespielt. Unsere einzige Cover Version war “Take Five” von Dave Brubeck. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir das Licht im Übungsraum gelöscht haben und uns mit zwölf minütigen Versionen dieses Jazz-Klassikers in Trance gespielt haben.
Nach unserem einzigen ausverkauften Konzert als Vorband von “Chaotica”, wurden wir aus unserem Übungsraum rausgeschmissen, weil wir angeblich dort gekifft hätten (was ausnahmsweise nicht der Fall war). Das war das Ende meiner vielversprechenden Rockstar Karriere. Kurze Zeit später trennte sich die Band.
Dave Brubeck sollte mir aber weiter erhalten bleiben. Im Jahr 1997 ging ich mit zwei Freunden auf eine legendäre vierwöchige Interrail Reise. Wir hatten uns vorgenommen mit dem Zug bis nach Marokko zu fahren, sind aber im Endeffekt nur bis Frankreich gekommen.
Unser treuer Begleiter war ein kleiner Ghettoblaster mit Kassettendeck. Aus diesem ertönten von Amsterdam bis Nizza und von Bordeaux bis Bad Bentheim, die magischen Klänge vom Dave Brubeck Quartet.
Diese dreht sich um die 13 Monate andauernde Serie von Protestaktionen (2011) gegen die allgemein als illegal angesehene dritte Kandidatur von Präsident Abdoullaye Wade.
Die Demonstrationen waren erfolgreich. Mittlerweile hat Macky Sall die Wahl gewonnen. Youssou N’Dour, der ursprünglich auch als Präsidentschaftskandidat antreten wollte aber angeblich zu wenig Unterstützerunterschriften gesammelt hatte, ist nun zum neuen Kultur- und Tourismusminister ernannt worden.
awesomatik Geheimtipp Am Freitag stellt der senegalesische Rap-Pionier Didier Awadi, den man vor allem als Mitglied der Formation Positive Black Soul kennt, sein neustes Soloalbum “Ma révolution” vor.
Das ganze findet im Rahmen der Reihe “Chronik einer Revolte” über den senegalesischen Frühling statt.
Pünktlich zur kalten Jahreszeit bringt er uns warme Klänge mit politischer Message:
Mehr über Didier Awadi und sein politisches Engagement gibt’s auf Afrikavenir.org.
Auf jeden Fall DIE Gelegenheit, einer echten Legende bei der Arbeit zuzuschauen!
Wir sehen uns dann vor Ort. Ihr erkennt mich an der guten Laune und meinen smoothen Tanzmoves.
Hier gibt’s zur Einstimmung den Song als Gratisdownload:
Endlich mal wieder ein neuer Berlin-Song für meine Sammlung (mit Gratis-download!):
Plattenreiter Kantate spricht mir damit aus der Seele. Ich bin meine halbe Kindheit und Jugend mit dem Bus über den Ku-damm zur Schule gefahren. Das größte Highlight waren für mich die handgemalten Filmposter der zahlreichen Lichtspielhäuser (vom Royalpalast über Marmorhaus bis zur Filmbühne Wien).
Seit zehn Jahren wohne ich im Bergmannkiez (Meine Straße auf dem Bild) und ooch wenn ick so manche Veränderung scheu, ick bleib Balin, meiner alten Liebe treu (jedenfalls so lange ich mir noch die Miete leisten kann). Berlin toi, toi, toi!
Alle Hände hoch! 1995 eröffnet das Feuer! Die Jungs, die Frankreich den guten Rap zurückgebracht haben, hatte ich euch hier schon ausführlicher vorgstellt. Nach der EP “La source” & und dem Album “La suite”, kommt hier der Clip zur ersten Single “Flingue dessus” aus dem am 31.12 erscheinenden Album “Paris Sud Minute”.
awesomatik weekend Da ist es wieder, das von allen so heiß geliebte Wochenende. Bald kommend, bald gehend wie die Gezeiten. Da möchte man sich doch einfach nur vor Freude oben ohne an die Autobahn stellen. Oder so ähnlich.
Das geht am besten mit einem treibenden Beat auf den Ohren. Hier also der Soundtrack für eure hoffentlichen freien Tage. Liebesgrüße aus What-the-fuck-istan.
Bevor der Sommer weiterzieht, gönnen wir uns noch mal ein paar sonnige Beats.
Frische sounds von Producer Viceroy, der mit seiner Jet Life – RemixReihe nicht nur bei mir Punkten konnte.
Fühlt sich an wie Sonnenuntergang am Strand, Salz auf der Haut, Bikinis, Sonnenbrillen, Flip-Flops.
Optimal für euren nächsten Yachturlaub auf Sardinien im Herbst. Zieht euch das Ding gratis runter. Der Winter wird hart genug.
awesomatik weekend Man kann sich am Wochenende weißen Staub in die Nase pudern (Cocaine dealers are always going around sticking their business in other people’s noses – @itsWillyFerrell) oder man kann sich diesen Goldstaub durch die Boxen blasen und dazu Seilspringen!
Immer noch eins meiner Lieblingsmusikvideos.
Yours truly Ken Takel ist übrigens selbst ein respektabler Seilspringer. Ich habe das quasi studiert bzw. musste ich im Rahmen meines Sportstudiums eine Kür für den Kurs Gymnastik/Tanz vorführen.
Zur Erheiterung meiner Kommilitonen, die zu solchen Prüfungen zahlreich und schadenfroh erscheinen. Als Gerät habe ich das Seil gewählt und einen legendären Auftritt zu diesem Hammersong hingelegt (ab 0.12 sek):
Irgendjemand hat bestimmt noch eine Videoaufnahme davon und wartet, dass ich reich werde, um mich damit zu erpressen. Naja, mit 12 Punkten war das glaube ich meine beste von drei Küren.
The Wire ist ja leider schon seit einem Weilchen vorbei, bleibt aber eine der besten Serien aller Zeiten. Dazu hat insbesondere Michael K. Williams als Ghetto Robin Hood Omar Little beigetragen. Mit Charme und Shotgun konnte er sogar US-Präsident Obama für sich gewinnen, der ihn als seinen Lieblingscharakter in …”one of the best shows of all time” bezeichnete.
Michael K. Williams hat Vulture verraten, dass er sich als Vorbereitung auf seine Charaktere immer eine Playlist zusammenstellt. Die liegt gerade auf meinem virtuellen Plattenteller und liest sich wie folgt:
Sind jetzt nicht die ganz großen Überraschungen dabei. Golden Age HipHop Shiznit. Textlich passend zum Character. Also schiebt euch das in den Walkman (wahlweise auch Spotify) und lauft ne Runde um den Block.
- “Omar Comin’”
Zum Abschied gibt’s hier noch mal meinen aktueller Lieblingsremix von Notorious B.I.G.
awesomatik weekend Das Wochenende steht schon wieder vor der Tür und will saufen. Passend dazu dieses herrliche Video von unseren russischen Nachbarn. Wieso soll man es sich schwerer machen als es ist. Wodka tanken, Boombox auf den Spielplatz stellen und völlig freidrehen.
Ich wollte den Clip eigentlich gar nicht sehen aber weggucken konnte ich auch nicht mehr. Und der Song geht sowas von rein.
Als ich in Berlin aufgewachsen bin, gab es weder Potsdamer Platz noch Hackescher Markt. Nur Baustellen. Die Mauer war gerade gefallen und die Stadt war ein gefühltes Dorf. Die S-Bahnen hatten noch Holzbänke und Türgriffe an denen man surfen konnte. Party haben wir in besetzten Häusern oder im Grunewald am Lagerfeuer gemacht. Die Postleitzahlen waren noch fünfstellig und die Busnummern zweistellig. Weggehen war quasi umsonst. An jeder Ecke gab es Konzerte und alternative Partys. Langsam entwickelte sich die legendäre Clublandschaft (Rauchfreie Zonen waren undenkbar). Kurz: wir hatten alles was wir wollten. Berlin war unsere Stadt. Aber wir konnten ja den Hals nicht voll kriegen! Trotzdem haben wir uns immer geärgert, dass unsere coole Stadt nie internationale Anerkennung wie die anderen Weltmetropolen New York, Paris, oder London genossen hat. Doch wie heißt es so schön: Be careful what you wish for, ’cause it might come true. Jetzt sind wir eine Tourismus-Weltmacht mit all seinen Nebenwirkungen. Mir gefällt das natürlich auch nicht und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass Berlin meine Stadt ist. Jetzt wohne ich nur noch hier. Ich mache es mir aber nicht so leicht, die Schuld nur den Yuppies und Touristen zu geben. Viele gute Freunde von mir sind schließlich Zugezogene. Es ist halt leider das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Das ist das neue Berlin.
Tell ‘em Alpa:
Mehr gute Berlin Songs gibt’s hier.
awesomatik weekend
Das Wochenende steht vor der Tür. Zeit sich mal wieder richtig einen über die Lampe zu gießen. Ich hab kürzlich Project X von Nima Nourizadeh gesehen. Darin geht es um drei Jugendliche, die eine Party schmeißen, die total außer Kontrolle gerät und damit endet, dass das halbe Viertel in Flammen steht.
Ich hab mit Freunden mal eine “ähnliche” Party veranstaltet. An dem Abend wurden wir ausgeraubt, die Klos wurden zugetagged und das benachbarte Bürogebäude wurde von Unbekannten (Freunden?) mit Feuerlöschern demoliert. Fun times!
Der Film ist jedenfalls nur so mittelgut. Eins muss man ihm aber lassen: er hat mit die besten Partyszenen, die ich je in einem Film gesehen habe. Vielleicht eine Inspiration für eure heutigen Nachtaktivitäten. Drugs, Nudity & good music.
To the break of dawn, yo!
So! Da bin ich wieder. Nach 33 Reisestunden bin ich aus Indonesien im Berliner Nieselregen angekommen. Die vier Wochen waren natürlich viel zu kurz aber was willste machen.
Ab Montag geht es hier dann endlich offiziell weiter. Ich habe ein paar schöne Bilder, Geschichten und Buchrezensionen mitgebracht. Freut euch also auf frischen Content.
Mit der schönsten Powerballade unserer Zeit entlasse ich euch ins Wochenende. Danke für eure Treue!
…muss ich dran denken, dass das letzte Freundeskreis-Album vor 13 Jahren erschienen ist! Zwischendurch hat Max Herre zwar noch zwei Solo Alben rausgebracht aber die schienen mir teilweise eher der Selbstfindung des Stuttgarter 2Pac Amaru’s zu dienen. Jetzt hat er sich ohrenscheinlich gefunden, denn der Trailer für das neue Album weiß mit knackigem Sound und guten Beats zu begeistern. Ich freu mich drauf!
Ein Auge auf die Straße Ich weiß gar nicht wie ich mich noch auf die Arbeit konzentrieren soll. Letzte Woche sitze ich wie immer an meinem Rechner und surfe sinnlos im Internet gehe meiner Arbeit nach, als wie aus dem Nichts eine Traube schöner Menschen vor meinem Fenster auftaucht. Und die sahen nicht so aus als würden sie zum Bier vor vier in die gegenüberliegende Eckkneipe “Bierpause” gehen wollen. Au contraire, mon frère – Scheinbar handelte es sich um ein Modeshooting. Und schon erspähte ich ein Model, dass sich mal vor und mal aus einem mintgrünen Fiat 500 räkelte, während schräg frisierte Kerle in engen Jeans aus zweiter Reihe Anweisungen zuriefen. “Kannst du dich noch auf die Fotos konzentrieren während du gleichzeitig die Wasserflasche hälst?” Tja. Modeln. Ein echter Knochenjob halt. So. Und heute sitze ich an gleicher Stelle und guck Löcher in die Luft arbeite an meinem nächsten Blogpost, als plötzlich von einer sommerlichen kreuzberger Brise eine liebliche Melodie an mein Ohr getragen wird. Und während ich mich noch frage, ob ich im Umkreis von drei Häusern jemanden kenne, der ein Instrument beherrscht, schiebt sich auf einmal die oben abgelichtete Frau in meinen Fensterrahmen. Dort blieb sie (wohlgemerkt in einer menschenleeren Straße) stehen und beglückte mich mit gefühlvollen butterweichen Klängen, die mich zu weiteren Tagträumen animierten. Ein Zeichen? Ich bin gespannt, was mir meine Straße morgen so zu bieten hat.
Diese kleine Anekdote nehme ich zum Anlass, nochmal dieses alte aber nach wie vor herrliche Video vom Sexy Saxman zu posten (“Can you play that one Song again”- Zum Wegschmeißen!):
Mash-ups gibt es ja wie Hipster in Berlin aber leider taugen nur die allerwenigsten was. Ich mag z.B. eigentlich nur die, die nicht mehr als zwei Musiker miteinander verbinden. Einige Mash-up Künstler versuchen so viele Bands wie möglich in einen Song zu quetschen. Da kann ich gar nichts mit anfangen. Weniger ist wie so oft mehr.
Ein gutes Mash-up sollte demnach so klingen:
Q-Tip vs. Hanson
oder so: Samy Deluxe vs. UB 40
oder so: Jay-Z vs Marvin Gaye(Traumhaft wie der Beat bei 0.26 reinbumst!)
Eins meiner Lieblingsmash-up Mixtapes ist deswegen auch Bobb Deep von Dj Swindle, der the Infamous Mobb deep mit Bob Marley verbunden hat. HipHop und Reggae passt einfach zusammen wie Nachos und geschmolzener Käse. Optimal um entspannt joggen zu gehen.
Heute wäre Notorious B.I.G. unglaubliche 40 Jahre alt geworden. Also gießt etwas Henessy für unseren gefallenen Homie in euren Garten, holt das Ready to die Tape aus dem Keller und ladet eure Gang zum Barbecue ein. Dann nur noch die Boombox neben den Pool stellen und der Party steht nichts mehr im Wege. I tell you like a brother told me:
…just go to the crib and watch a movie in the jacuzzi smoke l’s while you do me… Klingt nach einem Plan.
Die Temperaturen steigen und damit auch die Laune. Fehlen nur noch ein paar Tunes zum chillaxen. Bitte schön:
Von Notorious B.I.G. gibt es ja mehr Remixe als Schusswaffen in South Central, L.A. Die wenigsten davon können den Originalen das Wasser (bzw. den Schampus) reichen. Dieses Teil aus der Viceroy “Jet Life” Remix Reihe (u.a. mit Remixen von Whiz Khalifa und Mark Morrisson) ist aber ein echtes Brett. Mehr knackigen Viceroy Sound gibt’s auf Soundcloud.
Immer wieder hören möchte man auch diesen unfassbar guten Fabian Remix von Dragonette’s “easy”! Für mehr chilligen electrosound von Fabian und downloadlinks hier entlang bidde.
knalliger Fred Falke Jamiroquai Remix. Richtig gut ist aber sein “Alright” Remix, den es hier gibt.
Kanye West kann man eigentlich auch nicht mehr hören aber wer auf dem Longboard durch die Sommerbrise fährt, hat hiermit den passenden Soundtrack. Umsonst und zwar hier.
Die schönste Lieblingserklärung an Brooklyn kommt von Jay-z & Lil Wayne. Und zwar nur in der Marvin Gaye Mash-up Version aus dem Mixtape Brooklyn Soul, was es z.B. hier gratis gibt.
Schlussendlich noch den “Fuck you” Ska-Remix, der mir besser gefällt als das Original. Ditte und mehr gibt’s hier zum download.
awesomatik Plattenkiste Liebe Rapfreunde, wer sich diesen diesig grauen Tag etwas versüßen möchte, der nehme bidde die folgenden Mixtapes Ohral ein:
Zum einen das aktuelle Album “4eva N a day” von Country-Rapper Big K.R.I.T. aus Mississipi. Sehr sehr schönes Ding. Entspannte Sounds und dicker Bass auf jazzig/souligem Hintergrund. Prädikat: besonders Fett! (Siehe video).
Umsonst und nur einen Klick entfernt!
Außerdem in der awesomatik Plattenkiste feine Beats aus dem gallischen Raum. Der Kollege Deen Burbigo (Wer?) aus der pariser independent Crew “L’entourage“, liefert mit “Dîn, rimes et Interim” ein Mixtape ab, das sich klanglich wie textlich nicht hinter etablierten Künstlern zu verstecken braucht. awesomatik rating 110% Fresh.
Happy Valentine’s day allerseits! Und jetzt kommt mir nicht mit Kapitalismus und so. Ich liebe die Liebe und ich liebe meine Freundin. Und das wird heute (sowie an jedem anderen Tag auch) gefeiert!
Und wer das nicht so sieht, der brauch doch nur Liebe!
Oder wie Raggabund so schön singt:
Sie brauchen doch nur Liebe, doch sie kriegen 40 Kanäle, einen Urlaub pro Jahr und einen Computer…
Also los! Den Song oben abspielen, Kerze anzünden und die perfekte Massage auf dem Partner eurer Wahl durchführen. Sollte gut ankommen.
+++Update+++ Link zur EP von Sneazzy West hinzugefügt. Außerdem das erste Video aus dem Album “La Suite” von 1995, das am 8. März erscheint. Check it out y’all +++Update+++
Ab Montag ist (zumindest in Frankreich) das Soloalbum von Areno Jaz, dem groovigsten Mitglied der Pariser indierap Sensation “1995” erhältlich.
Außerdem ein Vorgeschmack auf das Soloprojekt von seinem Bandkollegen Sneazzy West, das man hier gratis downloaden kann.
Seit meinem letzten Artikel über die französischen Newcomer der Pariser “L’ Entourage” Crew ist einiges passiert. Der schnelle Erfolg zeigt seine ersten Schattenseiten. So hat sich zum Beispiel der MC “Guizmo” von der Posse verabschiedet. Derweil arbeiten die “1995″ Jungs fleißig an ihrem zweiten Album “La suite”. Nebenbei schrauben die Mitglieder an diversen Soloprojekten und haben zwischendurch noch diesen freshen Drake Remix aus dem Mikro geschüttelt.
Original
Remix
Die Jugend heutzutage. Gerade aus der Schule und schon so produktiv.
Hier noch das provokative Cover für das Soloprojekt von Skandal MC Sneazzy West.
1995 – L’entourage Die jungen Wilden aus dem Hexagon
Als halber Gallier bin ich mit französischen Rap aufgewachsen. Noch bevor ich amerikanischen HipHop gehört habe, liefen bei mir die Wortakrobaten aus unserem Nachbarland auf heavy rotation.
Doch ähnlich wie in Deutschland war nach den goldenen 90ern erstmal Flaute angesagt und concious rap wurde durch uninspiriertes Straßengebell ersetzt. Natürlich gab es zwischendurch immer wieder Lichtblicke wie Soprano oder TTC aber im Großen und Ganzen war die Luft raus.
Bis jetzt. Denn seit einiger Zeit gibt es ein paar ganz junge MCs, die noch keinen Vertrag bei Majorlabels haben und Rap nur aus Liebe zur Musik betreiben. Die Rede ist von der Crew 1995 (bestehend aus Nekfeu, Alpha Wann, Sneazzy West, Areno Jaz, Fonky Flav und DJ Lo) die wiederum Bestandteil der größeren Posse L’entourage sind. Neben diesen beiden Gruppierungen rappen die diversen Mc’s auch solo oder in verschiedenen Konstellationen z.B. als S-Crew oder 5 Majeur. In Frankreich ist der Hype mittlerweile groß und das zu Recht. Die Jungs rappen unglaublich gut, haben super Beats und sind im Gegensatz zu einigen anderen etablierten Musikern noch hungrig.
Alpha Wann & Nekfeu haben sich kürzlich für die EP “En soum soum” zusammengesetzt, die man netterweise auf der offiziellen Seite gratis downloaden kann.
Hier das aktuelle Video von Alph & Nek (Eine Hommage an Pharcyde):
Nekfeu im Alleingang für das Projekt “Marche arrière”:
Der Kollege Guizmo von L’entourage ist für die härteren Töne zuständig (Nach internen Streitigkeiten hat er die Crew verlassen). Hier der Titel “normal” aus dem gleichnamigen Album (mit sehr fetten Beats):
Eins der unzähligen Freestyle Videos. Hier mit Alpha Wann & Areno Jaz:
Für kommerziellere Töne ist der umstrittene Mc Sneazzy West zuständig. Hier mit einem Lil Wayne remix aus dem Mixtape von 3010
Awesomatik proudly presents: das “Capoeira athletics” T-Shirt
Ich habe vor einiger Zeit mit viel Axé die abgebildeten T-Shirts designed und in sehr limitierter Auflage produziert produzieren lassen.
Die Shirts sind sehr angenehm zu tragen, gut geschnitten und haben auch das härteste Capoeira Training gut überstanden. Der Druck ist neon-grün, was auf den Bildern nur bedingt zu erkennen ist (für Models war kein Geld mehr übrig, deshalb mussten meine kopflose Freundin und ich posieren)
Ich habe noch folgende Größen und Farben: Weiß (Männer) – 2 Stück (Größe M) Dunkelblau (Männer) – 2 Stück (Größe M) Weiß (Frauen) – 2 Stück (Größe S)
Preis: 15 Euro (zzgl. 3,90 Versand) Interesse? Dann schreibt mir eine Mail an awesomatik@web.de
Gesichtet in der Bergmannstraße, Berlin Bunte Pflastersteine (oder “Argumente”, wie der Berliner sagt ). Schöne Idee obwohl ich ein schwarz/weiß – Fan bin! Den Titel habe ich nach dem gleichnamigen aktuellen Album meines Lieblingsrappers Talib Kweli gewählt.
Am Wochenende hat Roberto Benigni das San Remo Festival 2011 gerockt. Nach einer bissigen Rede zur Lage der Nation, hat er die Zuschauer mit einer acapella Interpretation der italienischen Nationalhymne zu stehenden Ovationen getrieben. (Kommentar über den Status quo Italien’s auf BoingBoing)
Außerdem spielt er in einigen meiner Lieblingsfilme mit. Zu seinen Ehren hier nochmal die legendäre Szene aus “Night on earth” von Jim Jarmusch.
Liebe awesomatik Leser, ich bin ab heute Abend für eine Woche in meiner zweiten Heimatstadt Paris und lass den Laptop zu Hause. Ich danke Euch von Herzem für eure Treue und hoffe euch auch in der nächsten Woche in alter Frische anzutreffen. Aus gegebenem Anlass möchte ich euch ein nettes Paris-Blog vorstellen. Auf Lost in Cheeseland geht es um die Irrungen und Wirrungen einer Amerikanerin in der französischen Hauptstadt. Neben diesen kleinen Anekdoten aus dem Exil gibt es außerdem wunderschöne Bilder zu bestaunen, die nicht selten kulinarischer Natur sind. Viel Spaß!
Und hier noch ein bittersüß melancholischer Abschiedsgruß mit Paris-Bezug. Traumhaft schön!
Ich bin ein großer LL Cool J - Fan auch wenn er in den letzten Jahren musikalisch nicht mehr ganz auf der Höhe war. Back in the days, hat er aber immer sein eigenes Ding gemacht und das gut. Und während andere Rapper über drive-by shootings gereimt haben, wußte er schon, dass nur die Liebe zählt… Hier meine Liebeserklärung: LL Cool J – I need love & Diplo feat. Amanda Blank – I’m a lady
Obiges Video habe ich letztes Jahr in der New Yorker U-Bahn aufgezeichnet. Breakdance im fahrenden Zug. Fängt langsam an aber dann geht’s ab! Das sollten sie mal in Berlin versuchen…
Nicht von mir aber auch schön: Die sympathischen Aktivisten von Everything is OK , also die hier:
hatten auch noch Liebe für die Passagiere des NYC subway’s übrig, ich fand die Aktion im Toronto Subway allerdings noch besser (ab 1.20 min geht’s los):
Ich mache jetzt schon seit ein paar Jahren Capoeira. Vor allem in Europa verbinden viele mit Capoeira ein paar Hippies, die im Kreis tanzen. Den meisten Menschen sind die Tradition, die Entwicklung und die verschiedenen Strömungen dieses anspruchsvollen Kampfsportes völlig unbekannt.
Warum wird gesungen? Was ist der Unterschied zwischen Capoeira Angola und Capoeira Regional? Welche Bedeutung hat die Kleidung, das Gürtelsystem? Wie funktioniert eine Roda? Und vieles mehr.
Das alles zu erläutern, würde hier den Rahmen sprengen aber wer durch das Video neugierig geworden ist, dem empfehle ich, sich mal mit der Geschichte der Capoeira auseinanderzusetzen (oder noch besser: einfach mal bei seiner lokalen Capoeira Schule vorbeizuschauen z.B. hier) .
acoustic inspiration vol. 1 Es ist soweit. Das Mixtape zum Blog! Bin zwar weder DJ noch sonst irgendwas, höre aber trotzdem (oder gerade deshalb) gute Musik. Und die möchte ich Niemandem vorenthalten. Ich hab das früher immer auf Kassette gemacht. Heutzutage geht das scheinbar mit soundcloud und dergleichen. Um meine Leser und Hörer nicht zu überfordern fange ich die Mixtape Reihe mit ruhigeren Tönen an. Dann kann es ja losgehen. Oder wie es bei Dynamite Deluxe so schön heißt: “Ihr braucht nur einen Druck um gut drauf zu sein und zwar auf Play auf eurem Tapedeck, wenn unser tape drin steckt!”. In diesem Sinne – Enjoy!
Auf meiner Suche nach einem Trailer zur Miniserie “The Corner” von David Simon bin ich auf dieses filmische Goldstück gestoßen.
Ein Trailer für einen Film, den es soweit ich weiß nicht gibt. Eine sehr gelungene Kombination aus schwarz-weiß Film und Soul-Musik. Das Lied ist übrigens “Break-a-way” von Irma Thomas.
Weitere Videos von Tracy Antonopoulos gibt es hier.
Und wenn ihr wie ich im Herzen ein Soulbrother seid, dann empfehle ich passend zum Jahreszeitenwechsel einen weiteren Klassiker von Irma Thomas: It’s raining – Irma Thomas
Auch zum Blues tanzen gut geeignet. Wie es Roberto Benigni in “Down by law” von Jim Jarmush eigenwillig demonstriert.