Archiv | Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit RSS feed for this section

Bouldern in Grönland

20 Mai

The Journey - Angie Payne in Greenland Screenshot 3Angie Payne in Grönland
In Grönland treiben sich scheinbar nicht nur Radfahrer herum. Auch Boulderer können den atemberaubenden Landschaften und Felsformationen etwas abgewinnen. 
It’s the most beautiful place I’ve ever been“,  sagt zumindest Boulderin und Wettkampfkletterin Angie Payne, die mit zwei Kollegen zu einem abgelegenen Fjord an der Südküste gereist ist, um zu erfahren, dass Klettern mehr bedeutet als Erstbesteigungen. Mehr über den Trip auf blog.mountainhardwear.com.

The Journey - Angie Payne in Greenland Screenshot 4

Schaut es euch an. Ein Land (und ein Lächeln) wie ein Desktop-Hintergrund:

The Journey - Angie Payne in Greenland Screenshot 2

(via adventure-journal)

Die Sprache der Erdhörnchen

15 Mai

I Brot Youz A Flower But I Eated ItForscher dekodieren die Sprache der Präriehunde
Präriehunde (die nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen) stehen nicht nur, wie wir, auf zwei Beinen. Sie haben außerdem ein hochentwickeltes Kommunikationssystem, das dem des Menschen nicht ganz unähnlich ist.

Nach 25 Jahren Studium der Erdhörnchen fand Dr. Con Slobodchikoff heraus, was sich die knuffigen Tiere tatsächlich zu sagen haben.

So enthalten die zwitschernden Warnrufe Wort-ähnliche Pakete mit genauen Informationen über die nahende Bedrohung. Die Rufe beschreiben nicht nur die potentiell gefährliche Spezies wie z.B. Adler, Koyote oder  Mensch sondern auch weitere Details über das Aussehen.

Und das ist für uns Menschen nicht immer schmeichelhaft.

Ein Warnruf vor einem Menschen enthält nämlich auch Information über Größe, Form (dick, dünn) sowie die Farbe der Kleidung.

Wenn eine Testperson sich mit wechselnden T-Shirts den Prairiehunden näherte, blieb die Beschreibung von Größe und Form gleich aber der Laut für die Farbe variierte.

Mehr über lokale Dialekte und internes Geplauder unter Erdhörnchen in folgendem Video:  

Wer mehr über die Sprache der Tiere erfahren möchte, sollte sich mal das Buch Chasing Doctor Dolittle: Learning the Language of Animals von Dr. Slobodchikoff anschauen (amazon Partnerlink).

(via Treehugger)

Not so happy hippo

13 Mai

1184731_26289545 (c) http://www.sxc.hu/profile/sveresA Bad day at the office
Safari-Führer von Nilpferd verschluckt

Wenn ihr denkt, dass Montag schlimm ist, dann lest mal was Paul Templer über seinen bad day at the office zu berichten hat. 
Der wurde nämlich 1996 von einem Nilpferd verschluckt!

“[...] It was as if I had suddenly gone blind and deaf.

I was aware that my legs were surrounded by water, but my top half was almost dry. I seemed to be trapped in something slimy. There was a terrible, sulphurous smell, like rotten eggs, and a tremendous pressure against my chest. My arms were trapped but I managed to free one hand and felt around – my palm passed through the wiry bristles of the hippo’s snout. It was only then that I realised I was underwater, trapped up to my waist in his mouth.

I wriggled as hard as I could, and in the few seconds for which he opened his jaws, I managed to escape. I swam towards Evans, but the hippo struck again, dragging me back under the surface. I’d never heard of a hippo attacking repeatedly like this, but he clearly wanted me dead [...].”

Die vollständige Geschichte kann (und sollte) man auf theguardian nachlesen. 

Reisen für Couchpotatoes

10 Mai

Experience Life From Your Sofa3

Wovon würdest du lieber am Montag im Büro berichten. Von der Serie, die du am Wochenende auf deinem Flatscreen geschaut hast, von deinen Erlebnissen im Internet, am Tablet und auf dem Smartphone, von den Ergebnissen der Bundesliga? 
Oder würdest du lieber die unglaubliche Geschichte erzählen, wie du ein Sofa 100 Meilen durch Südengland gezogen hast?

Die Jungs von trailtoanywhere haben sich für Letzteres entschieden. Das Resultat kann man sich zu den sanften Klängen von Stornaway “We are the battery human” anschauen. Die Message dürfte ziemlich klar sein!

We need to go online everyday but inside we got no reception.


Experience Life From Your Sofa2

So, ich fahr dann mal runter und geh in den Park. Die Couch lass ich trotzdem hier.

Staat tötet Wildtiere

8 Mai

Wild Things Screenshot2Mensch gegen Tier
Der NRDC Dokumentarfilm “Wild Things” erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Behörde Wildlife Services. Die staatliche Organisation, die Teil des Landwirtschaftsministeriums ist, soll demnach verantwortlich für die jährliche Tötung von 100.000 Coyoten, Füchsen, Wölfen, Bären, Rotluchsen und Berglöwen sein. 

Die Tiere werden auf Kosten der Steuerzahler aus der Luft gejagt und mit Giftfallen getötet. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Eine Ermittlung aus dem letzten Jahr hat ergeben, dass seit dem Jahr 2000 über 50 000 Tiere versehentlich getötet wurden. Darunter auch gefährdete Arten. 
Desweiteren sind seit 1989 zehn Mitarbeiter bei Flugzeugabstürzen auf Jagdeinsätzen gestorben. 

Über 30 Millionen Dollar pro Jahr lässt sich die Regierung den “Schutz” der kommerziellen Tierhaltung kosten. Obwohl der Nutzen dieser Methode wissenschaftlich mehr als umstritten ist. Die rabiate Vorgehensweise der Behörde wirkt sich zudem negativ auf das Ökosystem aus. 

“Wild Things” fordert eine dringend notwendige Reform der Behörde, da es ausreichend Methoden gibt, die eine friedliche Koexistenz von Mensch und Tier sicherstellen könnten. 

Mehr unappetitliche Details kann man auf onearth nachlesen.

Wild Things Screenshot

Traumjob: NatGeo-Fotograf

6 Mai

Joel Sartore, A photographer's life Screenshot 3 (C) Joel Sartore

awesomatik people
National Geographic Fotograf Joel Sartore

Heutzutage hält jeder und seine Mutter sich für einen Fotografen. Doch ein Schnappschuss mit dem neusten Iphone und ein Pixlr Filter machen noch lange kein Kunstwerk. 

Was es wirklich bedeutet diesen Job vernünftig zu praktizieren, weiß Joel Sartore, der seit zwanzig Jahren für das National Geographic Magazin arbeitet. 

Joel Sartore, A photographer's life Screenshot 2 (C) Joel SartoreEr wurde schon von Wölfen, Grizzly Bären und Löwen gejagt und schießt im Jahr an die 30 000 Bilder, um davon drei oder vier auszuwählen. 

Mit seinem Mammut-Projekt The photo Ark setzt er sich seit zwanzig Jahren für Artenschutz ein. Dafür lichtet er gefährdete Arten im Studio ab. 2650 Tiere hatte er so schon vor der Linse,  6000 sollen es insgesamt werden.

Aber seht selbst: 

Joel Sartore, A photographer's life Screenshot 4 (C) Joel Sartore

Mehr awesomatik people gibt’s hierJoel Sartore, A photographer's life Screenshot 5 (C) Joel Sartore

(via grindtv)

Save the american Nile!

24 Apr

Colorado River Screenshot youtube2Rettet den Colorado-River
Der Colorado River schlängelt sich durch 7 US-Staaten und zwei Länder. Seine Wassermassen formten den Grand Canyon. Er versorgt 30 Millionen Menschen mit Nahrung, Wasser und Energie und ist ein ikonisches Naturdenkmal des Westens. 

Doch der Hunger nach Energie und Wasser, lässt den Canyonmaker austrocknen. Und das in einem solchen Ausmaße, dass er nicht einmal mehr das Meer erreicht. Damit zählt der einst so  mächtige Colorado-River zu Amerika’s meist gefährdeten Flüssen

Um auf diese Notsituation aufmerksam zu machen, hat Pete McBride den Film Chasing Water gedreht, der einerseits auf die Gefahren des Missmanagement hinweist dabei aber auch den Fluss in seiner majestetischen Schönheit einfängt. 

Ein Teil des Filmmaterials wurde für die folgende Kampagne von americanrivers.org verwendet. 
Atemberaubende Bilder, mitreißend erzählt. US-Bürger können sich hier für die Rettung einsetzen.

Colorado River Screenshot youtube

(via Natgeo)

Dein Gehirn braucht Natur

17 Apr

Dammer Berge (CC awesomatik.com)Weniger Stress und Kriminalität – Natur sei dank
Wissenschaftler der Heriot-Watt University in Edinburgh (Schottland) haben Probanden mit mobilen Gehirn-Monitoren ausgestattet und sie damit auf drei verschiedene Spaziergänge entsendet. 

Der erste Weg führte über eine urbane Shopping-Meile, der zweite durch Grünanlagen und der dritte durch ein belebtes Geschäftsviertel. Während der 25 minütigen Ausflüge maß der Monitor fünf Ausgaben: “spontane Begeisterung”, “Frustration”, “Involviertheit”, “Erregung” und “Meditation”.

Das Ergebnis war eindeutig. Die Testpersonen zeigten eine geringere Frustration und Involviertheit sowie eine höhere Meditationsstufe, wenn sie sich in eine Grünzone begaben und höhere negative Werte, wenn sie sich wieder von den Grünanlagen entfernten. 

Dieses wenig überraschende Fazit verbinden die Wissenschaftler mit einem Aufruf an Stadtplaner und Architekten:

Our study has implications for promoting urban green space to enhance mood, important in encouraging people to walk more or engage in other forms of physical or reflective activity. More green plazas, parkland, trees, access to the countryside, and urban design and architecture that incorporates more of the atmosphere of outdoor open space are all good for our health and wellbeing.

Mehr Informationen gibt es hier: The brain in the city.

Eine weitere Studie belegt außerdem, dass mehr Natur im urbanen Raum, die Kriminalitätsrate signifikant senken kann - In urban Neighborhoods, more trees equals less crime.

(via Coexist)

Venedig gegen die Kreuzfahrer

12 Apr

Venedig (CC awesomatik.com)awesomatik Lesetipp 
Venedig gehört für mich zu den schönsten Städten der Welt. Und mit dieser Meinung stehe ich leider nicht alleine da. Auf Zeit.de kann man gerade nachlesen, welche Auswirkungen der Massentourismus mit Kreuzfahrtschiffen auf die magische Lagune hat.

Venedig hält dem Ansturm der monströsen Kreuzfahrtschiffe kaum mehr stand. Der Massentourismus rechne sich, meinen Befürworter. Doch die Proteste werden immer lauterZum Artikel

Die ganze Pracht Venedigs könnt ihr derweil auf den Bildern meines letzten Trips bestaunen - Untot in Venedig.

Eine Traumreise, die ich hoffentlich eines Tages verwirklichen werde, ist der Wanderklassiker von München nach Venedig.

Das wohl legendärste Lokal in La Serenissima ist die Harry’s Bar. Der Geburtsort des Bellinis. Mittlerweile hat der Laden wohl ziemlich an Charme einbüßen müssen. Das ausgezeichnete Kochbuch Harrys’ Bar, kann ich aber uneingeschränkt empfehlen. Sehr schön gestaltet und feinste Rezepte.

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Harrys Bar Kochbuch. Die schönsten Rezepte aus dem legendären Restaurant in Venedig

Die Bullen kommen!

11 Apr

Bison (CC awesomatik.com)Wisente zurück in Deutschland

Update
Wie die Welt soeben berichtet, wurde die erste Herde nun in die Freiheit entlassen! Yippie! Die miesepetrigen Kommentare unter dem Artikel darf man sich gar nicht durchlesen. Ich finde es großartig!

Update

Wer demnächst eine Radtour durch das Rothaargebirge plant, sollte besser keine rote Jacke tragen, denn nach 500 Jahren donnern wieder Wisente durch die deutsche Prärie!

Nach Wölfen, Elchen und Mufflons nun also auch der europäische Bison.

Zumindest werden 8 Tiere (ein Bulle, fünf Kühe und zwei Jungtiere) in den nächsten Tagen auf dem Besitz des Forstunternehmers Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Nicht sein vollständiger Name!) in die Freiheit entlassen. Die Herde soll auf 25 Tiere anwachsen.

Der Freisetzung ging ein jahrelanges Ringen um die Genehmigung voraus. Die Wisente sind die schwersten europäischen Landsäugetiere und wiegen schon mal eine Tonne. Da machen sich natürlich einige Angsthasen sorgen um ihre körperliche Unversehrtheit. 

Aber Studien haben bewiesen, dass die nix tun (die wollen nur spielen). Ich pack schon mal meinen Pfeil und Bogen aus. Sicher ist sicher.

Mehr Infos
Wisente im Rothaargebirge
Prospekt download

(Quelle Spon)

Cycling the Silkroad

27 Mar

Cycling Silk Trailer Screenshot1

awesomatik adventures
Die Seidenstraße entdecken auf dem Drahtesel

Ich habe schon einige spektakuläre Rad-Destinationen auf awesomatik gefeatured.

Zum Bleistift: Mit dem Rad…

Bisher haben allerdings immer Männer in die Pedalen getreten.
Nicht nur um der Quote Willen, möchte ich nun zwei waschechte Abenteurerinnen vorstellen, die den genannten Herren in nichts nachstehen.

Die Kanadierinnen Kate Harris und Melissa Yule sind auf den Spuren von Marco Polo in zehn Monaten die legendäre Seidenstraße entlang geradelt. Von Istanbul führte sie die älteste Handelsroute der Welt über stolze 10 000 km durch zehn Länder und diverse Klimazonen. Bevor sie ihr Ziel, das nordindische Leh, erreichten, galt es Schnee, Hitze und bittere Kälte zu trotzen und steile Pässe zu überwinden.

Einen kleinen Eindruck ihrer gewaltigen Reise vermittelt der folgende Trailer:

Ausführliche Informationen, Bilder und faszinierende Berichte gibt es auf ihrem Blog cyclingsilk

Cycling Silk Trailer Screenshot2Cycling Silk Trailer Screenshot5Cycling Silk Trailer Screenshot3

Frühstück mit Giraffen

12 Mar

Kenya-3759Frühstück im Giraffe Manor
Wer träumt nicht davon seine morgendliche Schüssel Schoko Pops mit ein paar Giraffen zu teilen
Im Giraffe Manor unweit von Nairobi (Kenia) ist das tatsächlich möglich. Das Luxushotel beherbergt eine Herde Rothschild-Giraffen. Diese Unterart der Giraffe ist besonders vom Aussterben bedroht. Nur noch wenige hundert Tiere leben in freier Wildbahn. 

Im Giraffe Manor hegen die langhalsigen Artgenossen dagegen ein sorgenfreies Leben. Jeden Morgen um kurz vor neun, strecken sie ihre Köpfe durch das Fenster und lassen sich von den Gästen füttern und fotografieren. 

Das beeindruckende Anwesen wurde 1932 von Sir David Duncan gebaut und 1974 von Jock Leslie-Melville und seiner Frau Betty übernommen. Die Gründer des African Fund of Endangered Wildlife nahmen in ihrem neuen Haus zwei Baby Giraffen auf, die über die Jahre eine ganze Herde glücklicher Nackommen zur Welt brachten. 

Nach Jocks Tod, öffnete Betty das Haus für Gäste. Neben den majestätischen Namensgebern beherbergt das von Regenwald umgebene Giraffe Mansion außerdem Warzenschweine (cool!), Buschböcke, Zwergantilopen sowie über 180 Vogelarten. 

Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann ja mal dort vorbeischauen. 

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Mehr Impressionen nach dem Klick!

Farmarbeit für Kost und Logis

21 Feb

467789-australia-the-movieWWOOF – World-wide opportunities on organic farms
Viele haben schon davon im Zusammenhang mit Work & Travel in Australien gehört. Aber WWOOF bietet nicht nur in fernen Ländern, die Möglichkeit sich in organischer Landwirtschaft auszuprobieren. Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl von teilnehmenden Höfen.

Gegen Mithilfe auf einer Farm gibt es Unterkunft und Verpflegung gratis. Vorkenntnisse brauch man nicht. Je nach Hof kann man sich in vielfältigen Tätigkeiten versuchen. Ob Schafe scheren, Ziegen hüten, Holz hacken oder Zäune reparieren.
Man hat die Qual der Wahl, denn von Künstlergemeinschaften über Imkereien bis zu Höfen mit heilpädagogischem Reiten ist alles dabei.
Meist beträgt die Arbeitszeit 6 Stunden pro Tag. Die Unterkünfte können vom Zelt bis zum Bauwagen variieren.

Virginia (CC awesomatik.com)Um an dem Programm teilnehmen zu können, zahlt man eine Anmeldegebühr von 20 EUR im Jahr.
 
Wer es ganz exotisch mag, findet  auch Höfe auf den Fidschi-Inseln, Tonga oder der Mongolei!

Einen interessanten Beitrag mit allen wissenswerten Infos und Bildern findet man auf Merian.de.  Die Anlaufstelle für deutsche Höfe ist  wwoof.de.

Für mich als Stadtmensch, klingt das auf jeden Fall sehr verlockend. Einfach mal offline den Kopf freibekommen z.B. beim Schlachten. Werde ich bestimmt mal ausprobieren!

Die größten Bäume der Welt

13 Feb

The worlds largest treesRiesenmammutbäume im Sequoia Nationalpark
Die Jungs von National Geographic sind für ihre Dezember Ausgabe (2012) auf die größten Bäume der Welt geklettert. Diese immergrünen Bäume mit Wuchshöhen von bis zu 95 Metern können  einen Stammdurchmesser von 17 Metern erreichen. Die ältesten Exemplare sind über 2500 Jahre alt! Ein echter Jungentraum also, da raufzuklettern!

(via The active times, Wikipedia)

Meine Bilder aus dem Sequoia National Forrest gibt’s nach dem Klick!

Gute Nachrichten für Gorillas

8 Feb

Virunga Promo ScreenshotKongo richtet weiteren Nationalpark für Gorillas ein
Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo richtet einen 4,5 km² großen Nationalpark für circa 15 000 Flachlandgorillas ein. Der Ntokou-Pikounda Nationalpark ist damit der dritte Park in Kongo. Damit schützt das Land nun eine Population von geschätzten 125 000 Gorillas.

Zwischen 25 000 und 30 000 Menschen leben in den umliegenden Dörfern und Städten des neuen Parks. Sie unterstützen das Projekt und haben sich nun dafür eingesetzt, dass auch die Nilpferd-Population geschützt wird, was dazu geführt hat, dass die Grenze des Parks erweitert wurde. Desweiteren beherbergt der Park u.a. 800 Elefanten und 940 Chimpanzen. 

Doch Entspannung ist noch lange nicht angesagt. Seit Jahrzehnten kommt es im Kongo immer wieder zu bewaffneten Konflikten und seit 1996 wurden  im Virunga Nationalpark über 150 Park Ranger getötet. 

Auf Yale Environment 360 berichtet Parkdirektor Emmanuel de Merode über die Herausforderungen Gorillas in einem Kriegsgebiet zu schützen und wie der Virunga National Park zum Frieden beitragen könnte. Lesenswert!

(via thegoat & Yale Environment 360)

 

Fahrrad her oder ich schieße!

7 Feb

bikelane_dd97Uruguayische Regierung gibt Fahrräder für Schusswaffen raus
Uruguay liegt derzeit weltweit auf Rang 9 im Waffenanzahl pro Kopf Ranking.
Circa eine Million Schusswaffen auf 3,3 Mio Einwohner!
 Viele davon sind nicht offiziell registriert. 

Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Mit dem “Weapons for life” Programm können Einwohner nun ihre Waffen entweder gegen low-tech Computer oder Fahrräder eintauschen. 

Eine klare Win-Win Situation also. Die Lebenserwartung der Bürger steigt so gleich in zweierlei Hinsicht!

Sollten die Amis sich auch mal überlegenAber die werden es nie checken:

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(via Treehugger

Teilen statt wegwerfen

6 Feb

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Foodsharing 
Kürzlich hatte ich berichtet, dass weltweit fast die Hälfte aller Lebensmittel weggeworfen wird. Eine echte Schande!
Das dachten sich auch die Macher der Internetplattform foodsharing.de.
Hier kann man seine überschüssigen Lebensmittel kostenfrei anbieten oder sich selbst welche bei Mitgliedern abholen.

Hier mal in 1.30 Min erklärt:

Eine Super Sache und es wird noch besser: zusätzlich richten die Verantwortlichen in Kooperation mit diversen Partnern Umsonstläden ein, wo man einfach Lebensmittel abgeben/abholen kann. In Berlin z.B. in der Markthalle 9 in Kreuzberg.
Hier noch die Kurzinfo als PDF und liken kann man das Ganze natürlich auf Facebook.

(Mich sollte man übrigens auch auf Facebook liken. Dann kann man später sagen: “Ich hab awesomatik schon geliked, bevor das so kommerziell wurde!”).

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The real Twitter

30 Jan

The Cornell Lab of OrnithologyThe Cornell Lab of Ornithology
Im Netz wird bekanntlich jede Menge gezwitschert. So circa 400 Millionen Tweets pro Tag (z.B. I find reading poetry really inspires me not to read poetry – Jim Gaffigan). 

Aber nicht nur die Menschen sind mitteilungsbedürftig. Auch die Tierwelt hat einiges zu verkünden. Wer sich langweilt, kann sich in der Macaulay Library des Cornell Lab of Ornotholgy die nächsten 7513 Stunden durch circa 150 000 Aufnahmen klicken.

So futuristisch klingt z. B. der Ruf der Kräuselparadieskrähe

Der Hauptfokus liegt zwar auf Vögeln aber vom Wal über den Coyoten bis hin zu Fröschen und Affen sind auch sämtliche andere Tierarten vertreten. Insgesamt knapp 9000 Spezies. 

Im Februar wird außerdem eine Webseite über Paradiesvögel gelauncht. Kürzlich gab es dafür, im  Auftrag von national geographic, einen Zählappell im Paradies (39 Arten). Wirklich abgefahrene Tiere!

An Vogelgezwitscher ist derweil in Berlin nicht zu denken. Doch die Stare sind schon wieder auf dem Rückweg aus Afrika und bald kann man unsere beflügelten Freunde wieder in der Hauptstadt hören. Und zwar lauter als anderswo. 

Denn Stadtvögel haben sich an die Geräuschkulisse von Zügen, Autos und Flugzeugen angepasst. So singt z.B. die Berliner Nachtigall bis zu 14 Dezibel lauter als ihre Verwandten in Kleinkleckersdorf. 

Und wer sich jetzt ornithologisch weiterbilden möchte kann das mit der Nabu Gratis-App tun.

(via openculture, onearth)

The coldest place on earth

23 Jan

Neues BildMit den Reindeer people durch Sibirien
Expedition Extreme Cold

Bevor jemand auf die Idee kommt, sich über die Kälte zu beschweren, möchte ich euch folgende Meldung durchgeben. 

Abenteurer Mikael Strandberg hat sich vorgenommen, mit den in Sibirien einheimischen Eveny, 600 km per Rentierschlitten durch die eiskalte Taiga zu fahren.

Expedition Extreme ColdVom kältesten bewohnten Ort der Erde Oymakon bis zum Ochotskischen Meer (wer kennt es nicht…). Dabei kann das Thermometer schon mal auf -60 Grad absacken. Da bekommen bei der Schlittenfahrt nicht nur die Rentiere eine rote Nase.

Neben der filmischen Dokumentation durch Yegor Makarov (Foto) und Yuri Bereznov (Kamera), interessiert Strandberg vor allem, wie die Einheimischen es geschafft haben, sich an die extremen Wetterverhältnisse anzupassen. Von den Temperaturen mal abgesehen, ist die Tour nicht ganz ungefährlich. Das Rentierfleisch steht auch bei Wölfen und Bären hoch im Kurs.

Ein interessantes Interview zur Expedition gibt’s auf explorersweb. Zur offiziellen Webseite geht’s hier lang

Eine Übungstour bei -50 Grad hat Strandberg schon hinter sich. Absolut beeindruckend, wie die wilden Rentiere gezähmt werden und mit den Schlitten über das Eis rutschen.

Also, ich bin ja mehr der Flip-Flop Typ…

Expedition Extreme Cold

(via explorers web)

Stop! In the name of love…

18 Jan

42206c63f8Wir sind satt Wir haben es satt!
Packt eure Langlaufski aus, morgen geht es demonstrieren. Gegen Massentierhaltung und unsere Nahrungsmittelvernichtungsgesellschaft.  

Wer noch Argumente für die Teilnahme sucht, dem kann ich ein paar traurige Fakten liefern.

Die Institution of Mechanical Engineers hat in ihrem  Global Food; Waste Not, Want Not Report erschreckende Daten zu Papier gebracht. 

Demnach werden jährlich von den weltweit produzierten vier Milliarden Tonnen Lebensmitteln rund 30% bis 50% weggeworfen!

Schuld daran sind u.a. verkürzte Haltbarkeitsdaten, der Wunsch der Verbraucher nach ästhetisch perfekten Lebensmitteln, sowie eine falsche Agrarpolitik. 

Weitere erschreckende Erkenntnisse bringt der Fleischatlas 2013. Demnach essen 85% der deutschen nahezu täglich Fleisch und Aufschnitt (60 Kilogramm pro Kopf pro Jahr). Die intensive Fleischproduktion (!) belastet die Umwelt, da Futtermittel aus Entwicklungsländern importiert werden müssen,was wiederum die Waldrodung zur Folge hat. 

Natürlich sind die leidtragenden die Tiere. 
Schweine leiden unter Gebärmutterentzündung, Knochen brechen wegen zu schneller Gewichtszunahme. Hühner können wegen hochgezüchteter Brustmuskeln nicht mehr laufen. 

Genug Gründe also Freunde, Verwandte und Bekannte zu mobilisieren und auf die Demo zu kommen! Alle Infos und das detaillierte Programm gibt’s hier

Die ganze Misere ist natürlich nur ein Produkt unserer Wegseh Gesellschaft und Konsum Kultur:

Giraffen Fight Club

14 Jan

kinopoisk.ruIch kann mich noch dunkel daran erinnern im Biologieunterricht gelernt zu haben, dass sich der Giraffenhals evolutionär so in die Länge entwickelt hat, damit die Tiere besseren Zugang zu den Baumblättern haben (Darwin – survival of the fittest usw.).

Darüber hinaus wirken die Tiere eigentlich eher wie majestätische Riesen, die sanften Schrittes über die Savanne gleiten. 

Darum fiel mir beim Sichten des folgenden Videos fast mein Müsli aus dem Mund (Siehe Bild oben). Hier zeigen die Giraffen ihr wahres Gesicht. Der Hals wird im Kampf als Peitsche eingesetzt. Brutal! 

Mehr Infos auf geo.de

(via grindtv)

Trafficking

8 Jan

Trafficking

awesomatik auf Buchfühlung
Trafficking – A memoir of an undercover Game Warden – Tony H. Latham

Tony Latham verbrachte 22 Jahre seines Lebens damit Wilddiebe zu verfolgen. Mal in und mal ohne Uniform. In Trafficking rekonstruiert er seinen wichtigsten Fall als Undercover Jagdaufseher. 

Zugegeben, die Übersetzung “Jagdaufseher” für “Game Warden” klingt auf deutsch nicht gerade “sexy”. Und hierzulande dürfte der Job auch nicht ganz so spannend sein.
Im Wilden Westen dagegen, fährt der Jagdaufseher mit Shotgun und Pickuptruck durch die dichte Wildnis, während sein Hund auf der Ladefläche die Ohren im Wind flattern lässt. Hier gibt es Bären, Elche, Wölfe, Adler, Lachse und anderes Getier. Und wo Wild ist, sind auch Wilddiebe nicht weit.
Die Arbeit eines Jagdaufseher umfasst u.a. die Kontrolle von Jagdlizenzen und Jagdutensilien, die Tötung und Beseitigung von angefahrenen Tieren und die Ermittlung gegen illegalen Wildtierhandel.
Letzteres ist besonders kompliziert. Vor allem, wenn das Jagdgebiet auf indianischem Boden liegt, wie in Trafficking beschrieben. Die Indianer dürfen nämlich für ihren Eigenbedarf das ganze Jahr über jagen. Nur ist der Verkauf an Außenstehende verboten. Dieser illegale Handel lässt sich nur schwer überprüfen,
da er meist hinter verschlossenen Türen stattfindet.

Um einen solchen Wilderer Ring zu sprengen, gehen Tony Latham und sein Partner Mike Best undercover. 

Fazit und Bewertung nach dem Klick!

Erdumrundung im Solarflieger

21 Dez

Screenshot Solar Impulse1
Die folgende Nachricht vereint gleich zwei Leidenschaften von mir: Solarenergie und Flugangst.

Dass man mit Sonnenenergie die Welt umrunden kann, hat in diesem Jahr der Solarkatamaran “MS Tûranor PlanetSolar” bewiesen (Auch wenn er dafür 584 Tage gebraucht hat).  

André Borschberg und Bertrand Piccard wollen die gleiche Aufgabe nun mit dem 120 Mio Dollar schweren, solarbetriebenen Propellerflugzeug Solar Impulse meistern. 
Bertrand Piccard scheint der geeignete Mann dafür zu sein. Er ist eigentlich Psychiater und Hypnosespezialist (wie cool ist das denn!) und stammt aus einer Familie draufgängerischer Abenteurer.
Sein Großvater Auguste wagte sich schon in den 1930er Jahren mit einem Ballon in die Stratosphäre. Und über seinen Vater Jaques war gerade erst einen Artikel im Rolex perpetual Spirit Magazin (Ja, das lese ich).
Er war ein bedeutender Tiefseeforscher, der  sich 1960 mit dem Tieftauchgerät Trieste bis auf 10916 Meter in die Untiefen des Marianengrabens gewagt hat.

Der Solar Impulse Flieger hat seine Flugtauglichkeit schon mehrfach unter Beweis stellen können. Im Jahr 2009 gelang ein 24 Stunden Flug. Der Nachtflug war ein wichtiger Meilenstein. 

Den Komfort eines A380 bringt das Flugzeug aber nicht mit. Er fliegt nur knapp 70 kmh, ist aufgrund seiner ultraleichten Bauweise extrem anfällig für Turbulenzen und hat nur einen Sitzplatz. Der Cockpit ist tagsüber ein Ofen und nachts ein Tiefkühlfach und die Toilette ist in den Pilotensitz eingebaut. Für alle Fälle trägt der Pilot einen Fallschirm (weitere Fakten hier). 

Im Frühling 2013 steht ein Trip über den Atlantik auf dem Programm und 2015 könnte es in 20 Tagen und 20 Nächten um die Welt gehen!

Beknackte Anmoderation aber hochinteressanter Clip:

(via the adrenalist)

Angry Bird

19 Dez

1400983_21804024                                                                                                     (Foto Sias Van Schalkwyk)

Adler schnappt sich Kleinkind
Bester Youtube-Kommentar: “I think this is ill-eagle”.

(via Treehugger)

Ethische Reiseziele für 2013

17 Dez

O

Wenn es nach mir ginge, bräuchte ich gar nicht zu arbeiten. Ich könnte das ganze Jahr lang Urlaub machen, ohne dass mir langweilig würde. Aber Katastrophentourist möchte man auch nicht sein. 

Da kommt die Liste von Ethical Traveler mit den besten ethischen Reisezielen für 2013  gerade Recht.

Verschiedene Kriterien wurden für die Vergabe der Listenplätze beachtet z.B. ob die Einheimischen vom Tourismus profitieren und ob sich die jeweiligen Regierungen um Menschenrechte und Umweltschutz bemühen.

Guten Gewissens kann man demnach 2013 folgende Traumziele ansteuern:

Barbados –  Aufrund der proaktiven Umweltprogramme. Und der Strand ist auch nicht von schlechten Eltern (Foto).

Kap Verde – Die Insel hat sich zum Ziel gesetzt, komplett auf erneuerbare Energien umzuschalten.

Costa Rica – Das Land hat 20 Nationalparks und ein großes Ökotourismus Segment. 

Ghana - Ein Ökotourismus Pionier. Außerdem hat die Regierungen Steuern auf umweltschädliche Dinge wie single-use Plastik erhoben. 

Neben diesen Fernzielen wurden aber auch in Europa Plätze vergeben. 

Lettland – Hier wurde vor allem die Wasserqualität verbessert. Besonders im Gauya Nationalpark. 

Weitere Destinationen sind LitauenMauritius, Palau, Samoa und Uruguay (Die gesamte Liste inkl. Begründung). 

Wobei das mit Ökotourismus natürlich so eine Sache ist. Die meisten Ziele auf der Liste wird man wohl nur mit dem Flugzeug erreichen. Dabei verbraucht man schon mal mehr CO2 als eine Kuhherde im Braunkohlewerk. 

Dann steigt man in einem, von westlichen Investoren gebauten, solarbetriebenen Ressort ab und verbraucht 16 Mal soviel Wasser wie die Einheimischen (siehe dazu mein Beitrag Ego-Touristen).

Davon habe ich mich dieses Jahr auf Bali überzeugen können. Die schönsten Küstenstreifen waren zugebaut von Öko-Selbstfindungshotels.
Ich bin ja selbst auch als Tourist da gewesen und möchte gar nicht mit dem moralischen Zeigefinger wedeln. 

Aber ich hab mich wenigstens schlecht gefühlt :o) 

Nächstes Jahr bleibe ich in Europa (ja, auch wegen meiner Flugangst!). 

(via outside online)

Moorjebiet

10 Dez

Diepholzer Moor (CC http://awesomatik.wordpress.com)

Ich war am Wochenende zu Besuch bei den Schwiegermonstern in Niedersachsen. Das ist sicher nicht meine Lieblingsgegend in Deutschland aber immerhin gibt es ein dort ein paar schöne Moorgebiete. 
Nachdem wir bei unserem letzten Besuch im Goldenstedter Moor waren (Hier ein paar frühlingshafte Impressionen davon), hat es uns dieses Mal ins Lohner Moor verschlagen, wo leider nicht ganz so viel Schnee lag wie hier. Trotzdem schön. Wir haben jede Menge Kraniche und einige Rehe sichten können. 

Und wo wir gerade beim Thema sind, noch ein Funfact zum Thema Moor für alle Berliner.
Laut Wikipedia geht der Name Moabit auf  die Hugenotten zurück, die dieses Viertel als erstes bewohnt haben.  Diese nannten ihren neuen Wohnsitz in Anlehnung an das alte Testament terre de moab.
Eine andere Theorie ist , dass die Franzosen den Ort wegen des sandigen Bodens terre maudite (verfluchtes Land) nannten. Meine Lieblingserklärung besagt wiederum, dass Moabit eine verkürzte Aussprache des Wortes Moorgebiet (bzw. Berlinerisch Moorjebiet) ist. 
Und last but not least gibt es noch die Theorie, dass es einfach von Moi j’habite (franz. ich wohne) übernommen wurde.

Diepholzer Moor (CC http://awesomatik.wordpress.com)Diepholzer Moor (CC http://awesomatik.wordpress.com) Alle Bilder gibt’s nach dem Klick!

Eisberge jagen

3 Dez

Chasing ice trailer screenshot1
Passend zum unchristlichen Adventswetter, liefer ich euch hier eiskalt den Trailer für Chasing Ice von Jeff Orlowski.
Darin jagt National Geographic Fotograf James Balog Eisberge in der Arktis und dokumentiert mit Timelapse-Kameras deren Verfall. 

Klimawandel war noch nie so schön anzusehen. Zum Dahinschmelzen:

Chasing ice trailer screenshot2(via  Backcountry)

Deepsea Under the Pole

27 Nov

Hier ein Beitrag aus der Kategorie Tolle Sache, die ich nicht persönlich erleben muss.

Für die Deepsea Under The Pole Expedition von Rolex, hat sich Ghislain Bardout mit sieben Kollegen und seinem knuffigen Husky in die Nordpol Region begeben. 
In 47 Tagen haben sie dort 51 Tauchgänge unter die Eisoberfläche unternommen. Zurückgekommen sind sie mit Audioaufnahmen, Fotos und diesem absolut spektakulären Video:

Sensationeller Film aber auch eine ganz schön gruselige Angelegenheit. Nichts für Frostbeulen und Klaustrophobiker (wie mich).

Ich hatte dieses Jahr meine erste mittelgute Taucherfahrung in Indonesien. Unmittelbar vor meinem Tauchgang ist das Ventil meiner Sauerstoffflasche explodiert und auch die restliche Stunde unter Wasser habe ich zwischen Terror und andächtigem Staunen verbracht. Das lag wohl auch am Tauchlehrer.
Jedenfalls war mir da schon nach zwanzig Minuten kalt. Unter dem Nordpol ist es wahrscheinlich noch ein paar grad kälter! 
Als sich die eine Taucherin im Video in die Tauchbrille spuckt, gefriert der Speichel sofort zu Eis. Ich hätte da einfach zu wenig Vertrauen in die Technik. Keine zehn Seepferdchen würden mich in so ein Eisloch kriegen!

Fegefeuer der Niedlichkeiten

23 Nov

right picture: Fir0002/FlagstaffotosDie Woche war hart genug, um sie sanft ausklingen zu lassen. Wir starten mit einem Baby Ameisenigel aus der Familie der eierlegenden Säugetiere. Diese neue Dimension der Knuffigkeit findet man vornehmlich in Australien sowie in Neuguinea.

Dafür, dass Elefanten so schlau sein sollen, fallen sie ganz schön oft in Schlammlöcher.
Erst kürzlich ging dieses Video einer herzerwärmenden Rettungsaktion durch das Netz. Jetzt legt elephanttrust mit folgendem Video nach. In dem Moment, wo sich Baby und Mutter wiederfinden, hatte sogar Chuck Norris Tränen in den Augen. True Story!

Und falls ihr euch jemals gefragt habt, wie ein roter Panda (auch Katzenbär, Firefox, Bärenkatze) reagiert, wenn er sich erschreckt, dann präsentiere ich euch hier die Antwort: 

(via   onearth,  grindtv,  discovery news)

 

Wind ernten in Malawi

20 Nov

awesomatik inspiration
Eins meiner Lieblingsbücher aus dem Jahr 2010 war The boy who harnessed the wind von William Kamkwamba & Brian Mealer.

Darin geht es um die wahre Geschichte von William Kamkwamba, der in Malawi in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist und dessen Gang in die Bibliothek sein Leben für immer verändern sollte.

Für mich, einer der besten Ted talks:

Auch das Buch, kann ich wärmstens empfehlen.  Denn was im Video so simpel erscheint, war das Resultat harter Arbeit unter schwersten Bedingungen. Hunger, der Schulabbruch und eine technologiefeindliche Dorfgemeinschaft, konnten den 14 Jährigen William nicht davon abhalten seinen Traum umzusetzen. Grassroots innovation!  

Hier noch ein Clip von seiner Reise nach New York: 

Seit dem ist viel geschehen. William Kamkwamba hat ein Stipendium für die African Leadership Academy erhalten und seine Story wurde u.a. im Wall street Journal und auf der Google Sciene fair gefeatured.

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The Boy Who Harnessed the Wind: Creating Currents of Electricity and Hope (P.S.)

Es ist Wochenende und alle so:

16 Nov


Also meine Freundin hat ein Hollandrad Modell “Gazelle” und ich es fällt mir schwer da Parallelen zu ziehen. Das Teil ist sowas von langsam und schwer! Modell “Schildkröte” käme der Sache schon näher.  

In 14 min auf den Mt. Everest!

16 Nov

Das absolut unterhaltsamste Everest Video 2012 kommt von Rob Bradley. Ich weiß nicht, was sich der Knabe morgens in die Cornflakes streut aber ich will auch was davon. In seinem erfrischend sponsorfreien Video, läßt er die Everestbesteigung aussehen wie den reinsten Spaziergang und macht auch noch auf 7000 Meter lockere Sprüche. Nebenbei bekommt man einen guten Einblick in eine solche Kletterexpedition.
Aber wirklich sehenswert macht den Clip erst Rob Bradleys ekstatische Lebensfreude: “This is how to live life!” Einfach inspirierend:

Eine Everest-Besteigung kostet zwischen 20 000 und 50 000 Euro. Rob Bradley hatte leider nicht das nötige Kleingeld für den Gipfelpass und musste kurz vor der legendären Bergspitze umdrehen. 

Bei all der Begeisterung darf man nicht vergessen, dass dieses Jahr 11 Menschen, ihr Leben am Berg verloren haben, weil sie die Gefahren der Besteigung unterschätzt haben. Ein spannendes interview über die Folgen der Kommerzialisierung der Everestexpeditionen gibt es hier

Nicht ganz so hoch wie der Everest aber umso gefährlicher ist der Annapurna (8091 m). Wie risikoreich, unberechenbar aber auch majestätisch der Berg ist, kann man in folgendem Video bestaunen: 

(via adventureblog)

Tierische Freundschaften

12 Nov

Krise, Krieg und Verderben allerortens. Da wollen wir die Woche wenigstens auf awesomatik entspannt optimistisch starten.
Auf PBS läuft derzeit eine neue Serie über ungewöhnliche Paarungen im Tierreich. Diese wird wohl in naher Zukunft nicht in Deutschland gezeigt aber die folgenden Trailer sind auch so maximal knuffig. 

(via  grindtv)

Flauschross braucht Liebe

5 Nov

Noch ein Video aus der Reihe: Jobs, die ich gerne hätte.
Das Alaska Sealife Center in Seward pflegt gerade zwei verwaiste Walrosse. Und wie sich zeigt, brauchen sie viel Liebe und Kuscheleinheiten.

(via KFM)

Und hier noch ein trauriger Clip aus Alaska.  Eine Seeotter, die sich bei der Flucht vor Killerwalen auf ein Boot flüchtet und dabei ihr Junges verliert, um das sie gegen Ende herzzerreißend weint. (Ab 1:22 min)

(via grindtv)

Todesmelodie für den Surfsport

28 Sep

Die Gruppe Surfers against Sewage ruft mit einer dramatischen Foto-Kampagne zur Unterzeichnung ihrer Petition auf.
Sie möchten 100 000 Unterschriften sammeln, damit sich das britische Parlament mit dem Thema Abwasserverschmutzung, Müll und Offshore Entwicklung auseinandersetzt.

“British surfing waves are under threat from a growing number of activities around our coastline that could destroy or have long-term devastating impact on some of our most prized surfing beaches,” SAS says. “This includes coastal developments, pollution, and restricted access.”

Als Botschafter für diesen guten Zweck konnten sie schon viele prominente  Botschafter wie Surflegende Kelly Slater gewinnen. Mehr Infos auf protectourwaves.org.

Den Friedhof der Surfbretter gibt’s nach dem Klick!

awesomatik dolphin birth

26 Sep


Ich bin in dem Alter, in dem um mich herum Freunde und Geschwister vermehrt Nachwuchs erzeugen. Und so habe ich in letzter Zeit die Möglichkeit gehabt, das ein oder andere neugeborene Menschenkind in den Händen zu halten.

Die sind natürlich oftmals reichlich knuffig aber können tun die nix.

Ganz anders sieht das schon bei den Thunfischen Delphinen aus. Die sind nicht umsonst die Justin Biebers auf der Beliebtheitsskala der Meeressäuger. Sie sehen nicht nur herzig aus, sondern beherrschen schon direkt nach der Geburt so gut wie alles, was auch ihre erwachsenen Artgenossen können. Und das ohne vorher zwölf Jahre in die Schule zu gehen. Aber überzeugt euch selbst:

(via gurumeditation)

Im Alleingang

20 Sep

Alleingang (CC http://awesomatik.wordpress.com)

Sonnenuntergang auf Bali, Spaziergänge durch Venedig, surfen in Santa Cruz – Was gibt es schöneres als solche Abenteuer mit seiner besseren Hälfte zu teilen.
Nicht viel.

Aber sich selbst finden, kann man nur im Alleingang. Ich habe gerade einen Artikel auf Natgeo zu diesem Thema gelesen und kann nur zustimmen.

Man ist täglich so vielen Reizen ausgesetzt, dass man selten einen Moment findet, in dem man wirklich abschaltet und nur bei sich ist. Selbst alleine wird man ständig durch äußere Einflüsse abgelenkt, Internet, Radio, Telefon, Fernsehen, Bücher, Musik usw. Oder macht sich Gedanken über seinen Job, seine Beziehung, seine Zukunft.
Man meidet geradezu die Momente der Ruhe und Reflektion und flüchtet sich aktiv in die Zerstreuung.

Um diesen Versuchungen standzuhalten, gibt es nichts Besseres als alleine in die Natur zu gehen. Eine Route festlegen, den Rucksack packen und loslaufen. Und wenn es nur ein Wochenende ist. Im Wald gibt es weder Handyempfang (ihr kennt die Filme) noch Fernsehen. Durch den Einklang mit der Natur, tritt man einen Schritt zurück aus dem klein/klein des Alltags und bekommt wieder einen Blick auf die größeren Zusammenhänge des Lebens. Neu sortiert kehrt man zu Freunden und Familie zurück.

Das klappt auch gut, wenn man mal für längere Zeit gemeinsam unterwegs ist. Einfach mal an einem Tag getrennte Wege gehen. So bekommt man den Kopf frei und freut sich umso mehr, nach den Stunden der Reflektion, seinen Partner wiederzusehen.

Die Königsdisziplin der Selbstfindung ist und bleibt natürlich die Meditation. Meine Erfahrungen damit könnt ihr hier nachlesen.

Underwater love

13 Sep

Als Kind habe ich die fanzösischen Comics über die Abenteuer von Meeresforscher Jaques-Yves Cousteau verschlungen. Er war damals auf dem legendären Forschungsschiff Calypso unterwegs.
Doch diese Zeiten sind vorbei. Heutzutage muss es schon eine Nummer futuristischer sein. 

Und so berichtet mein Freund Richard Branson heute auf seinem Blog, dass der Baustart der Seeforschungsstation Seaorbiter unmittelbar bevorsteht. Sie soll der Erforschung der Weltmeere und des Klimawandels dienen.

Das futuristische Gefährt hat eine Gesamthöhe von 51 Metern, wovon sich 31 Meter unter Wasser befinden.
Wie ein gigantisches Seepferdchen treibt die Station mit der Strömung. Initiator ist der französische “Unterwasserarchitekt” Jaques Rougerie.

Ausführliche Informationen auf seaorbiter.com und in folgendem Clip. Faszinierend!

Brandenburg – Call of the wild

4 Sep


Elchalarm in Brandenburg
Schlechte Nachrichten für Smart-Fahrer und gute Nachrichten für Jäger Tierfreunde: Nach tausend Jahren leben erstmals wieder Elche in Deutschland.

 In den letzten Jahren wandern die Ikea-Maskottchen verstärkt aus Polen nach Brandenburg ein. Im Gegensatz zu anderen Wildtieren können die Vertreter der größten Hirschart der Welt ihre Präsenz nur schwer verheimlichen.

Die vermehrten Elchsichtungen haben dazu geführt, dass sich nun beamtete Naturschützer der Sache annehmen. Im März wurden zwei Jungtiere aus dem Karsruher Zoo im Wildpark Schorfheide ausgesetzt. Im Sommer stand ein echter Freilandversuch an.

In einem europaweit einmaligen Experiment wollen die Naturschützer auf ehemaligen Truppenübungsplätzen der Roten Armee neben Rothirschen, Przewalski-Pferden und Mufflons auch wieder einige Elche ansiedeln.

Rothirsch

Przewalski-Pferde

Mufflons

Von mir aus können sie das ganze Land in einen Nationalpark umbauen und alle möglichen wilden Tiere dort ansiedeln. Das ist bestimmt nicht die schlechteste Idee für die Region.

Alle Infos zum Stand der Dinge gibt’s vom Greenpeace Magazin.

Wölfe gibt es ja nun schon ein Weilchen in der Region. Wen das interessiert, dem empfehle ich diese Seite mit detaillierter Infobroschüre, Wolfsnachweisen und Tierportrait. Lesenswert!

Handy aufladen mit dem Rad

30 Aug

Schon wieder Fahrrad-Content aber what will you make…

Wie im brasilianischen Knast, die Häftlinge radelnd Strom für die Nachbarschaft erzeugen, berichtete ich hier.
Wer das nun auch gerne machen möchte, brauch gar nicht erst kriminell zu werden.

ECOXGEAR haben nämlich mit dem ECOXPOWER ein feines Gerät  ausgetüftelt, mit dem man strampelnd neben der Beleuchtung auch sein Handy, Navi oder Mp3-Player aufladen kann. Die technischen Fakten gibt’s hier.

Könnte ich gut gebrauchen aber in Berlin wird einem ja ständig alles geklaut oder demoliert.

(via Trendspotin)

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