Angie Payne in Grönland In Grönland treiben sich scheinbar nicht nur Radfahrer herum. Auch Boulderer können den atemberaubenden Landschaften und Felsformationen etwas abgewinnen. “It’s the most beautiful place I’ve ever been“, sagt zumindest Boulderin und Wettkampfkletterin Angie Payne, die mit zwei Kollegen zu einem abgelegenen Fjord an der Südküste gereist ist, um zu erfahren, dass Klettern mehr bedeutet als Erstbesteigungen. Mehr über den Trip auf blog.mountainhardwear.com.
Schaut es euch an. Ein Land (und ein Lächeln) wie ein Desktop-Hintergrund:
I believe I can fly (flight of the frenchies) Wer traut sich den Clip anzuschauen?
Obwohl ich einen Abenteuerblog betreibe, interessiert mich Extremsport nur am Rande. Ich bin einfach kein Fan vom Konzept: höha, schnella und weita.
Aber ab und zu lass auch ich mich mitreißen (im wahrsten Sinne des Wortes). Zum Beispiel von Sebastien Montaz-Rosset, der monatelang mit ein paar Skylinern durch die Welt gezogen ist und dabei unglaubliche Aufnahmen von diversen Experimenten mit dem freien Fall gemacht hat.
Fliegen durch atemberaubende Natur. Was könnte schöner sein?
Eine schweißtreibende Angelegenheit jedenfalls. Vor allem für die Zuschauer!
Zum Herrentag mal ein paar komische Takte aus der Outdoor-Welt.
Bill Dance ist ein amerikanischer Profi-Angler, der seit 30 Jahren mit seiner Show Bill Dance outdoors im amerikanischen TV auf Sendung ist. Seine Show muss man sich wie Hör mal wer da hämmert mit Tim Taylor vorstellen, nur halt in echt.
Dance stellt sich dabei so selten dämlich an, dass man fast denken könnte, die folgenden Outtakes seien gestellt. Dead Gummit!
Da ist er wieder Skate-künstler Kilian Martin mit seinem filmischen Wegbegleiter Brett Novak.
Dieses Mal farbenfroh unterwegs in Indien.
Mein absoluter Favorit bleibt sein Clip altered route. Aber die Aktion, wo er zu zweit mit Alfredo Urbon auf einem Brett fährt ist auch nicht zu verachten. Kann man sich angucken…
Bisher haben allerdings immer Männer in die Pedalen getreten. Nicht nur um der Quote Willen, möchte ich nun zwei waschechte Abenteurerinnen vorstellen, die den genannten Herren in nichts nachstehen.
Die Kanadierinnen Kate Harris und Melissa Yule sind auf den Spuren von Marco Polo in zehn Monaten die legendäre Seidenstraße entlang geradelt. Von Istanbul führte sie die älteste Handelsroute der Welt über stolze 10 000 km durch zehn Länder und diverse Klimazonen. Bevor sie ihr Ziel, das nordindische Leh, erreichten, galt es Schnee, Hitze und bittere Kälte zu trotzen und steile Pässe zu überwinden.
Einen kleinen Eindruck ihrer gewaltigen Reise vermittelt der folgende Trailer:
Ausführliche Informationen, Bilder und faszinierende Berichte gibt es auf ihrem Blog cyclingsilk.
awesomatik people Cinematographer Renan Ozturk Wenn es einen Menschen gibt, den ich wirklich um seinen Job beneide, dann ist das wohl der Bergsteiger und Kameramann Renan Ozturk. Er erlebt die aufregendsten Abenteuer an den schönsten Orten unseres Planeten und bringt dann auch noch so atemberaubende Bilder mit nach Hause. Seine Filme haben den Outdoor Film visuell auf eine neue Ebene katapultiert und wurden auf awesomatik schon mehrfach gefeatured (z.B. hier).
Der folgende Clip vom camp4collective zeigt nun einen dramatischen Zusammenschnitt von Ozturks Material.
Was man dort so alles anstellen kann zeigt Michele Caminati in folgendem Video:
Und wer fleißig trainiert, kann versuchen den Weltrekord von Qixin Zhong im Speed Climbing zu brechen. Dabei sprinten zwei Athleten zeitgleich eine vom IFSC entwickelte Standardroute vertikal hinauf. Zhong braucht dafür nur unglaubliche 6,26 Sekunden (Youtube Kommentar: I can do that faster, here hold my beer).
Filmer Devin Graham aka Devin Supertramp hat seine Höllenhunde wieder zusammen getrommelt. Diesmal haben sie sich eine noch verrücktere Schaukel gebaut als beim ersten Mal.
Wer träumt nicht davon, sich an einem 120 Meter langen Seil durch eine enge Schlucht zu stürzen!
Ein interessantes Interview mit Devin Graham über den Dreh und seinen Status als Professional Youtuber gibt’s auf newmediarockstars.
Taucher bekommt den Schock seines Lebens
Erst gestern hatte ich einen Alptraum. Da ging es um Nachttauchen in einem postapokalyptischen Ozean. Das hängt bestimmt mit meiner ersten Taucherfahrung letzten Sommer in Indonesien zusammen. Die war nämlich nur suboptimal.
Aber verglichen mit dem Kollegen hier im Video, war das der reinste Spaziergang.
Doch keine Panik – No divers were harmed in the making of this video:
Trial fahren in Grönland Petr Kraus zeigt in der Stadt Sisimiut in Grönland, was man auf zwei Rädern so alles anstellen kann. Auch wer lieber mit Rolls Royce oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, wird diesem wunderschönen Clip etwas abgewinnen können.
…if it ain’t the world’s largest rope swing Man kann auch ohne Drogen Spaß haben. Statt mit Kokain im Berghain z.B. mit Adrenalin in Utah. Dort haben ein paar erlebnisorientierte Menschen eine Seilschaukel vor atemberaubenden Panorama aufgezogen. Mit ekstatischen Resultaten. Ich will auch!
Anderseits erinnert mich die ganze Aktion stark an Dan Osman’s Experimente mit dem kontrollierten freien Fall. Die hat er bekanntlich mit seinem Leben bezahlen müssen, als ihm 1998 bei einem seiner Sprünge im Yosemite NP das Seil riss…
A climber’s day always starts at the crux: getting out of bed. Aber wenn es der Top-Kletterer Manu Romain erst mal aus dem Bett geschafft hat, dann kann man sich auf etwas gefasst machen.
In Gravicity von Jean-Baptiste Chandelier bouldert er sich durch die schönsten Ecken Südfrankreichs und in die Herzen der Passanten.
Wer es gerne eine Nummer spektulärer hat, der schaut sich die Reel Rock TV Serie an. Hier der Trailer mit aktuellen Kletterwunderkindern wie Alex Honnold und Ashima Shiraishi. Move on up!
Dual Snowboard Ich habe mich schon immer gefragt, wieso noch niemand auf die Idee gekommen ist, Snowboardschuhe zu bauen mit denen man fahren kann.
Tja, wie immer bei meinen Multimillionen-Dollar-Ideen, findet sich früher oder später jemand, der mein geistiges Eigentum schamlos stiehlt und sich damit eine goldene Nase verdient (I’m looking at you Richard Branson, Mark Zuckerberg, Bill Gates, Carlos Slim etc.).
Jetzt also das Dual Snowboard (beknackter Name).
Und wie die Teile funktionieren, könnt ihr in diesem, mit miserabler Musik untermalten, Clip bewundern:
awesomatik people Boxlegende Muhammad Ali
Auf dem Gipfel seines Erfolges, hat sich Muhammad Ali im Jahr 1974 für die Candid Camera Show als Hausmeister verkleidet und die Schüler einer Grundschule überrascht. Die Reaktion der Kids ist unbezahlbar: Wie cool Ali war und ist, sollte man sich unbedingt in dem Dokumentarfilm When we where Kings anschauen (Hier eine meiner Lieblingsszenen).
Während der Österreicher Felix Baumgartner dieses Jahr mit seinem Sprung aus der Stratosphäre weltweit für Aufsehen gesorgt hat, ist einem anderer Österreicher schon vor geraumer Zeit in umgekehrter Richtung ein ähnlicher Erfolg gelungen.
Herbert Nitsch ist mit seinem 214 Meter Apnoe-Tieftauchrekord der deepest man on earth.
Dieser Rekord gelang ihm in der kontrovers diskutierten Disziplin No Limit, bei der ein schwerer Tauchschlitten, den Athleten mit hoher Geschwindigkeit in die Tiefe zieht. Die Abstiegsgeschwindigkeit kann der Taucher über eine Bremse regulieren. Eine mechanische Vorrichtung bringt ihn mit maximaler Geschwindigkeit zurück an die Oberfläche. Die athletische Herausforderung ist gemessen an den anderen Apnoe Disziplinen gering, da sich die Taucher nicht bewegen. Aufgrund versagender Technik, zahlreichen Verletzungen und Todesfällen wird die Zugehörigkeit von No Limit zum Apnoesport kontrovers diskutiert.
Wie gefährlich das sein kann, hat Herbert Nitsch am 6. Juni 2012 bei seinem spektakulären Extreme 800 Versuch vor Santorini erleben müssen. Hier knackte er seinen eigenen Rekord und tauchte mit einem einzigen Atemzug in eine Tiefe von knapp 250 Meter (!). Beim Auftauchen bekam er allerdings Probleme und musste mit dem Flugzeug nach Athen ausgeflogen werden, wo eine Dekompressionskammer bereit stand. Nach einigen Monaten Erholung scheint es ihm laut Blogberichten nun wieder besser zu gehen.
Wie die Sache ungefähr ausgehen hat, zeigt dieser Werbeteaser der Aktion.
Ein weiteres Video der ersten Testfahrt mit dem Raketenschlitten gibt es hier.
Im Apnoe Tauchen gibt es aber noch zahlreiche andere natürlichere Disziplinen wie z.B. das Zeittauchen, das Streckentauchen mit und ohne Flossen, das Tieftauchen mit konstanten Gewicht (mit und ohne Flossen) sowie das Tauchen ohne Gewicht und Hilfsmittel (Mehr Details dazu hier).
Den Rekord für das Zeittauchen hält derzeit Stephane Mifsud mit unglaublichen 11 min 35 sek. Kein Wunder also, dass seine Lungenkapazität mit 10,5 Litern doppelt so groß ist, wie die eines durchschnittlichen Menschen.
Der Neuseeländer William Trubridge (Fotos) war hingegen der erste Mensch, der ohne Hilfsmittel die 100 Meter Marke geknackt hat und hält derzeit mit 121 Metern, den Free Immersion Weltrekord sowie mit 101 Metern den Constant Weight without fins Rekord.
“The deepest dives last in excess of four minutes, but that’s not four minutes of holding your breath in your bathtub – it’s four minutes of propelling yourself through the water column, while combating pressures that would crush a soccer ball to the size of a tennis ball and which exert mind-numbing narcosis on neural circuitry. It’s four minutes that takes place in another dimension, where time is drawn out into an eternity – an eternity that lasts but a single breath.”
In diesem Sinne. Versucht mal beim Schauen des Videos, die Luft anzuhalten! Wahnsinn!
Noch eine Extremsportart, die an mir vorüber gegangen ist: Trampo-Walling. Ursprünglich wohl eine Zirkusdisziplin, die jetzt auch außerhalb des Zeltes praktiziert wird.
Dafür stellt man einfach eine Wand neben ein Trampolin (wahrscheinlich eher umgekehrt) und los geht’s.
Dies ermöglicht den Sportlern (die sich “Bouncer” nennen) unvorstellbar verrückte Sprünge zu wagen, wie man in diesem Demo Clip von Christophe Hamel sehen kann. Feuchte Hände Garantie!
Außerdem im Angebot das 51 Meter lange Trampolin der estonischen Salto-Architects, das im Rahmen des Archstoyanie Festival in Russland aufgebaut wurde! Mehr Bilder gibt’s hier.
(Foto Karli Luik)
Und zum Schluß noch Mudd, die Bulldogge, die das Leben in vollen Zügen auf dem Trampolin genießt.
Nachdem Pavlo Padakin, der Calgary Hitmen nach 14 Spielminuten das erste Tor gegen Kootenay Ice erzielte, regnete es sage und schreibe 21.453 Plüschbären (!!!!) im Scotiabank Saddledome in Calgary, Kanada.
Dabei handelt es sich nicht um einen Aufstand von Schmusezombies, sondern um eine Weihnachtstradition, die 2005 ins Leben gerufen wurde: den Teddy Bear Toss. Die Plüschtiere werden demnach beim ersten Tor der Heimmannschaft aufs Feld geworfen und anschließend an karitative Einrichtungen und Kinderkrankenhäuser verschenkt. Häufig erfolgt die Übergabe der Kuscheltiere von den Spielern persönlich.
Ihren eigenen Teddy Bear Toss Rekord von 2007, konnten die Hitmen am Sonntag nicht brechen. Der wurde 2007 mit unglaublichen 26.919 Bären beim Spiel gegen die Cougars aufgestellt. Das Spiel haben sie dennoch mit 4 – 1 gewonnen.
Tja, die Antarktis hat trotz Erderwärmung scheinbar nichts von ihrer Anziehungskraft für Abenteurer und Lebensmüde eingebüßt.
Und so hatte The North Face Snowboarder Xavier De Le Rue folgende brillante Idee: “I went there out of curiosity, but I still remember that surprise on the first morning when I opened my eyes over the peninsula. Antarctica is the most powerful, beautiful, unexplored skiing spot on the whole planet.”
Also Snowboard auf den Rücken geschnallt und ab dafür.
Hier die ersten Impressionen:
Ab heute kann man bis zum 21. Dezember der Mission Antarktis hier folgen.
Und wenn ihr euch frägt, wie man überhaupt zum Ende der Welt gelangt, dann schaut euch diesen Wahnsinnsclip einer Il76 Maschine an, die auf einem Eisfeld in der Antarktis landet (Union Glacier blue ice runway).
Nicht alle jungen Leute sitzen weed-rauchend vor dem Flachbildfernseher und gucken Kung-Fu Filme. Einige versuchen den Geist der Shaolin aufleben zu lassen und treten in Tricking Wettbewerben gegeneinander an.
Tricking ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten (Capoeira, Kung-Fu, Karate u.a.), Turnen und Breakdance. Körperbeherrschung in Vollendung wie es Leegendarya Films auf dem weltgrößten TrickingeventGiga Gathering 2012 in der Weltmetropole Bürstadt eindrucksvoll präsentiert.
Spektakuläre Ski-Videos vor atemberaubender Kulisse gibt’s wie Schnee auf dem Gletscher. Im Allgemeinen sind das Hochglanz Clips von Profi-Sportlern und talentierten Filmemachern.
Mir sind diese Videos meist zu perfekt. Man hat schon so viel höher, schneller und weiter gesehen, dass das die eigene Begeisterungsfähigkeit lähmt.
Wesentlich frischer und kreativer geht es da schon beim Urban Skiing zu. Hier sind die Skifahrer gezwungen erfinderisch zu werden und müssen mit dem arbeiten, was die Stadt hergibt.
Mit besonders unterhaltsamen Ergebnis, wie ein paar junge Finnen in ihrer Serie Real Skifi beweisen.
Hier die aktuelle Folge, die in den ersten 90 Sekunden zeigt, dass die Tricks nicht immer beim ersten Mal funktionieren:
Und zum Schluss noch eine ideenreiche Sequenz aus dem Film All.I.Can von Dave Mossop & Eric Croslang. So würde ich gerne zur Arbeit fahren!
Erst gestern hatten wir Straßenkunst zu Bach-Musik.
Heute bringe ich euch eine weitere Prélude, gepaart mit einer wundervollen Trampolin-Performance von Cie Yoann Bourgois (was für eine Name). Diese Einlage wurde im April 2011 auf dem Straßenperformance Festival ZAT (Zones Artistiques Temporelles) in Montpellier aufgeführt. Ich hatte übrigens Trampolinturnen als Wahlpflichtfach in der Uni (stellt euch das mal vor). Das ist gar nicht so einfach wie es aussieht. Ich bin auch schon mal bei einem Rückwärtssalto über das Trampolin hinausgeschossen. Da gibt es zum Glück kein Video von.
Zeitgenössischer Tanz ist eine wundervolle Sache, wenn dann mal getanzt wird. Ich habe mir das früher oft im Theater angeschaut (in Berlin gibt es dafür genug Anlaufstellen). Doch leider habe ich zu viele Stücke gesehen, in denen man statt Tanz eine eingebildete Egoshow ohne Bewegung zu sehen bekam. Das kann einem schnell die Lust verderben.
Da ist er wieder! Skategott und Rollbrettpoet Kilian Martin. Diesmal lässt er in seinem Kurzfilm Blank Canvas, eure Kinnladen zu klassischer Musik herunterklappen. Ein Ausnahmetalent!
Und hier nochmal sein letzter Streich mit Alfredo Urbon: Vier Füße für ein Hallelujah!
Es ist ja nicht so, dass downhill longboarden nicht schon gefährlich genug wäre. Aber wenn einem dann auch noch Bambi vor die Rollen läuft, dann wird es wirklich brutal.
Oder, um es mit den Worten des Filmers zu beschreiben: “That was fucking radical!”
Oben im Grass liegt übrigens mein eigenes Board – Ein loaded Tan Tien. Decks, Trucks and Rock & Roll!
Ich war letzte Woche im Schwimmbad und habe todesmutig einen Vorwärtssalto vom Dreier gemacht. Dynamischer Absprung, gekonnte Drehung….. Orientierung verloren, überdreht und schräg mit dem Kopf auf die Wasseroberfläche geknallt, dass die Glocken geläutet haben. Ich konnte mich gerade noch so zum Beckenrand retten. Natürlich habe ich mir nichts anmerken lassen. Mein Nacken tut mir eine Woche später aber immer noch weh.
Ein Video davon gibt es leider zum Glück nicht. Dafür präsentiere ich euch hier einen spektakulären Clip von der aktuellen Cliff Diving World Series 2012.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Schmerzen potenziert werden, wenn man sich dabei einen Fehlsprung erlaubt.
Die Jungs springen aus 27 Metern Höhe! Nach Adam Ries(e) fast dreimal so hoch wie der Zehner. Ein hoher in-die-Badehose-mach Faktor also! Ich würde mich nicht mal in die Nähe der Absprungplattform trauen.
Schon wieder Fahrrad-Content aber what will you make…
Wie im brasilianischen Knast, die Häftlinge radelnd Strom für die Nachbarschaft erzeugen, berichtete ich hier.
Wer das nun auch gerne machen möchte, brauch gar nicht erst kriminell zu werden.
ECOXGEAR haben nämlich mit dem ECOXPOWER ein feines Gerät ausgetüftelt, mit dem man strampelnd neben der Beleuchtung auch sein Handy, Navi oder Mp3-Player aufladen kann. Die technischen Fakten gibt’s hier.
Könnte ich gut gebrauchen aber in Berlin wird einem ja ständig alles geklaut oder demoliert.
Heute starten zwar auch die Paralympics, dort wird Freestyler Aaron Fotheringham aber nicht antreten. Er war dafür gerade auf der Megaramp in Rio De Janeiro anzutreffen, die er als erster Mensch mit einem Rollstuhl runtergebrettert ist. Don’t try this at home :o)
Wer das schon krass findet, der sollte sich mal anschauen wie der Mann den ersten Doppel Rückwärtssalto der Menschheit im Rollstuhl hinlegt. Hut ab, das geht ja gut ab!
Nach dem härtesten Pferderennen der Welt, präsentiere ich euch mit der Mongol Rally das verrückteste Autorennen der Welt. Die Regeln: Kauf dir ein Auto. Fahr damit in die Mongolei!
Knapp 900 Abenteurer versuchen die 16 000 km bis zum Ziel durch diverse Zeit- und Klimazonen zu überwinden. Dabei fahren sie ohne vorgegebene Route und ohne Back-up durch die entlegendsten Gegenden unseres Planeten.
Stellt euch vor ihr sitzt fernab von jeglicher Zivilisation in einem Auto, dass sogar eurer Oma peinlich wäre. Motorisierte Dummheit im globalen Maßstab. Dementsprechend verrückt sind auch die Fahrer.
Dabei wird natürlich auch Geld für Wohltätige Zwecke gesammelt. Die diesjährige Rally ist gerade in vollem Gange. Mehr atemberaubende Impressionen davon gibt es hier.
Natürlich ist es absolut beeindruckend Surfer wie Greg Long zu sehen, die 12 Meter Wellen runterbrettern, wie auf dem obigen NatGeo extreme photo of the week.
Aber Extremsport hat manchmal auch was aggressives. Für mich kann es gerne eine Nummer kleiner sein. So wie es hier Tyler Warren vorführt. Wunderschöne Musik, gepaart mit eleganten Bewegungen. Der Sommer ist noch nicht vorbei Freunde!
Passend dazu unbedingt auch dieses wahnsinnsvideo klicken!
Als Berliner hat mich das Bergsteigen nie sonderlich interessiert (der Teufelsberg eröffnet einem nicht direkt neue Perspektiven). Das hat sich aber geändert nachdem ich “In eisige Höhen” von Jon Krakauer gelesen habe. Ein Wahnsinnsbuch (noch besser als “Into the wild”) über die fatalste Everestbesteigung aller Zeiten mit zwölf Toten.
Dieses Jahr hat sich Geschichte leider wiederholt und insgesamt elf Bergsteiger kamen bei der Besteigung ums Leben.
Schon 1996 hatte Jon Krakauer vor der zunehmenden Kommerzialisierung der Everestexpeditionen gewarnt. Seit dem hat sich die Lage aber nur noch verschlimmert. So ging 2012 dieses Foto von Bergsteigern um die Welt, die zum Gipfel Schlange stehen. Auch Mark Jenkins stand dieses Jahr anlässlich des 50. Jubiläums der amerikanischen Erstbesteigung über die Westridge auf dem Gipfel. Als Mitglied des National Geographic Teams, wollte er herausfinden wie sich der Berg verändert hat, seit dort quasi ausschließlich kommerzielle Touren angeboten werden.
In diesem hochinteressanten Interview erklärt er wieso Bergsteigen eine Ego-Sache ist, wie die diesjährigen Todesfälle hätten verhindert werden können und warum andere Berge spannendere Erfahrungen bieten. Must read!
Has the mystique of climbing Everest finally been shattered? I hope so, to be honest with you. When climbing the two standard routes on Everest—I have to call it “Everesting” and not “climbing”—the Sherpas do so much now. They put in all the fixed lines. They put in all the cams. They carry the loads. They find the route through the icefall. They find the route up through the Lhotse face. They fix lines from South Col to the summit. That is not typical mountaineering—at least not in the way that most of us who climb a lot admire. You do that stuff yourself. You may have a porter carrying some of your loads or a Sherpa helping you. But you still do hopefully most of the climbing and exploration yourself. And that is not what is happening on Everest. Weiterlesen.
Capoeira ist ja überhaupt das Beste, was man so mit seiner Freizeit anfangen kann. Bewegung, Musik, Kampf, Kunst, Kultur, Tanz alles in einem. Diese Vielseitigkeit ist der Grund, wieso ich schon so lange Capoeira mache, obwohl ich mich auch für viele andere Sportarten interessiere…
Aber mehr als tausend Worte spricht das folgende Video der Gruppe Senzala aus Toulouse:
Eins meiner Lieblings-Capo Videos hatte ich hier schon mal gefeatured.
Wo wir gerade beim tiefsten Swimming Pool der Welt waren, kam mir wieder dieses unglaubliche Video vom ehemaligen Apnoe Tauchweltmeister Guillaume Nery (Foto) in den Sinn. Mit nur einem Atemzug stürzt er sich kopfüber in das tiefste Blue Hole der Welt. So eine Art freediving Base jump. Wunderschön! Ich frag mich nur wie er ohne Gewichte so schnell sinkt?
awesomatik adventures
The Mongol Derby Es gibt doch noch echte Abenteuer!
Das Mongol Derby ist das längste und härteste Pferderennen der Welt. Auf den Spuren von Dschengis Khan’s Post-Route geht es auf halbwilden Pferden über 1000 km durch die Mongolische Steppe. Am letzten Freitag sind 34 Teilnehmer aus 14 Nationen gestartet. Zwei Reiter sind mittlerweile wegen Verletzung ausgeschieden. Der Brite Paul de Rivaz hat sich das Schlüsselbein gebrochen, nachdem sein Pferd in ein Erdloch getreten ist. Die norwegische Reiterin Linda Sandvik hat es härter erwischt. Bei einem Abwurf hat sie sich die Hüfte gebrochen und eine Lunge punktiert. Für die Sicherheit der Menschen und Pferde steht vor Ort ein medizinisches Team auf Abruf.
Die Reiter dürfen selbst entscheiden wie sie navigieren. Sie müssen lediglich diverse Stationen passieren und regelmäßig ihre Pferde austauschen.
Das wahnsinnige Rennen kann man live auf der offiziellen Webseite verfolgen. Wagemutige Reiter können sich dort auch für das nächste Jahr anmelden!
Pünktlich zum letzten Tag der Turnwettbewerbe in London, habe ich für euch dieses Video von Ex-Turner und Turnclown Paul Hunt aus den USA ausgegraben. Enjoy!
Endlich ist er da! Der volle Trailer für den Mountainbike Film Where the trails ends. Deine Oma fährt vielleicht im Hühnerstall Motorrad aber die Jungs hier sind wirklich unvorstellbar. Derbste Tricks vor exotischster Kullisse (u.a. China, Nepal, Kanada und Argentinien). Von den unglaublichen Skills mal abgesehen, gibt es auch visuell richtig einen auf die Zwölf. Diese Extremsportfilme (siehe auch hier, hier und hier!!!) werden aber auch immer spektakulärer. Da kann Hollywood mal schön zum Nachhilfeunterricht gehen.
Also ich bin früher auch mit dem Mountainbike zur Schule gefahren…
Autana – first ascent in the lost world Leo Houlding- britischer Abenteurer, Kletterass und Basejumper war Anfang des Jahres auf einer Expedition in die tiefen des Venezuelanischen Amazonas, um mit seinem Team (Jason Pickles, Stanley Leary, Alastair Lee, Yupi Rangel und Alejandro Lamus), die Erstbesteigung des Cerro Autana zu wagen. Genauer genommen die Yopo Wall auf dessen Ostseite (400m, E6, 6b, A1).
Doch um zu besagten Berg zu gelangen, musste sich das Team zunächst durch dichtesten Regenwald kämpfen. Neben der 100% tigen Luftfeuchtigkeit, der Hitze und den Regenfällen, haben ihnen vor allem Ameisen, Mücken, Skorpione und Taranteln das Leben schwer gemacht (Der Berg heißt scheinbar nicht ohne Grund Autana).
Wie das Abenteuer ausgegangen ist, könnt ihr ab dem 12. August via HD Download oder auf DVD verfolgen.
Zu beziehen über www.posingproductions.com
Esther Ekarts Yoga youtube-channel verwandelt euer Wohnzimmer in ein professionelles Yoga-Studio. Hier hatte ich schon davon berichtet. Mittlerweile gibt es dort eine Menge neuer Yoga- und Meditationseinheiten. Es lohnt sich also mal wieder reinzuschauen. Die letzten Tage bin ich mit dem obigen Video in den Tag gestartet. Wer etwas früher aufsteht, kann diese Morning Flow Session in 15 Minuten vor der Arbeit machen und wird sich danach bombastisch fühlen.
Je nachdem welchen Trainingsschwerpunkt man setzten möchte, kann unter einer Vielzahl an Videos auswählen. Wer (wie ich) weit von einem Spagat entfernt ist, dem wird z.B. die folgende umfassende Einheit helfen: Probiert es aus!
Grüner Bau in Brasilien In Brasilien können Häftlinge durch Fahrrad fahren ihre Haftstraßen verkürzen. Durch die Crosstrainer wird Strom für einen Teil der Straßenbeleuchtung des Nachbarorts erzeugt. Für drei 8-Stunden Schichten auf dem Rad wird den Insassen ein Tag ihrer Haftstrafe erlassen. Ein Knastbruder konnte seine Haftstraße so schon um 2o Tage verkürzen und sein Gewicht gleichzeitig um 4 Kilo verringern. Das ist nur eine von mehreren Maßnahmen, die Straftätern ermöglichen ihre Entlassung zu beschleunigen. In einigen Brasilianischen Gefängnissen gibt es z.B. Leseprogramme. Für 12 Bücher im Jahr darf man den Bau 48 Tage früher verlassen.
Eine schöne Sache. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso man nicht öfter Strom in Fitnessstudios erzeugt.
Der Greenbusinessblog erklärt wieso das mit der Stromerzeugung via Crosstrainer nicht so einfach ist. In Berlin gibt es aber z.B. das Green Gym, wo man sich seine elektronischen Kleingeräte am Fitnessgerät aufladen kann. Sicherlich haben sie dabei eher Marketing als Nachhaltigkeit im Sinn aber immerhin.